Waxing: Haarentfernung mit Wachs

Mit ein paar kleinen Tricks wird die Enthaarung mit Wachs nicht zur Tortur, egal ob Sie es zu Hause selbst erledigen oder zum Kosmetiker Ihres Vertrauens gehen.


Die Haarentfernung mit Wachs ist eine traditionelle Methode, die in den südlichen Ländern wie beispielsweise der Türkei schon sehr lange verwendet wird. Hierzulande ist sie erst seit Kurzem so richtig in Mode gekommen, hat sich aber bislang als wirksamste Methode neben dem Weglasern bewiesen. Die vor allen Dingen im Sommer mehr als lästige Körperbehaarung wird so zwar etwas schmerzhaft, aber sehr effizient und im Handumdrehen beseitigt.

Du bist Wachs in meinen Händen
Das heiße Wachs, das in Kosmetikstudios sowie als Fertigprodukt in Drogerien angeboten wird, besteht aus geschmolzenen Harzen, das alle Haare, egal ob kurz, lang, dick oder dünn, gleichermaßen bedeckt. Das flüssige Wachs wird mit einem speziellen Holzspachtel oder mit Hilfe eines Roll-ons gleichmäßig auf die Haut aufgetragen. Danach werden Baumwollstreifen darüber gelegt und angedrückt. Ist die Masse dann etwas abgekühlt und hart, wird der Stoff mit einem Ruck abgezogen, sodass alle Haare bei der Entfernung des erstarrten Waches mitentfernt werden.
Das Wachs ist im warmen Zustand besonders effektiv, denn die Wärme öffnet die Hautporen und so lassen sich Haare samt Wurzeln leichter entfernen.

Waxing selbst gemacht
Mittlerweile gibt es genug Firmen, die Wachsprodukte bereits fertig anbieten. Da gibt es solche Streifen, die man nur zwischen den Händen reiben muss, um das Wachs darauf zu erwärmen. Andere liefern einfach einen Pott Wachs, den man durch Erwärmen im Wasserbad erhitzen muss mitsamt der zurechtgeschnittenen Baumwollstreifen. Für welches Produkt man sich letztendlich entscheidet, die Anwendung zu Hause gelingt nicht immer. Deshalb sollte man ein paar Dinge beachten:

Wichtig ist die ausreichende Vorbereitung. Nur erfahrene Frauen können schnell noch die Beine enthaaren, bevor sie das Haus verlassen.

Wenn man Anfänger in Sachen Wachs ist, sollte die Haut vor der Epilation trocken und sauber sein. Noch besser ist es, die Haut am Vortag mit einem Peeling zu säubern.

Ist das Wachs auf die richtige Temperatur gebracht und sieht flüssig aus, prüfen Sie es zuvor mit dem Handrücken. Verbrennungen mit heißen Wachs sind kein Zuckerschlecken!

Tragen Sie das flüssige Wachs in Haarwuchsrichtung auf. Am besten fangen Sie bei der Beinenthaarung am Knie an und ziehen Sie die Bahn bis zur Mitte der Wade. Legen Sie nun schnell ein Baumwollstreifen auf, drücken ihn leicht an und reißen es dann mit einem Zug in Richtung des Haarwuchses ab.

Wiederholen Sie diesen Vorgang bis keine Haare mehr zu sehen sind.

Eventuelle Wachsrückstände können mit pflegendem Körperöl gut entfernt werden. Das beruhigt und pflegt zugleich die Haut.

Tipp
Sie können natürlich die Wachstreifen auch entgegen der Wuchsrichtung abziehen. So erzielen Sie zwar eine effizientere Haarentfernung auf einen Streich, bringen aber vielleicht den Haarwuchs der neuen Haare durcheinander. So können in Zukunft die Haare unter der Haut wachsen, oder es bilden sich unschöne Pickel.
Daher wird empfohlen, bei der Haarentfernung mit Wachs lieber in Richtung des Haarwuchses zu wachsen