Wechseljahre: Depressionen und Stimmungsschwankungen

Manche Frauen müssen in den Wechseljahren auch gegen Stimmungsschwankungen und Depressionen kämpfen


Viele Frauen leiden insbesondere in der Zeit um die letzte Blutung an Depressionen. Generell muss aber gesagt werden, dass Depressionen in allen Altersklassen auftauchen und in den Wechseljahren nicht nachweislich häufiger diagnostiziert werden. Doch bei Frauen, die allgemein schon zu Depressionen neigen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit während des Klimakteriums, stärker an Stimmungsschwankungen zu leiden. Häufig sind depressive Verstimmungen damit zu begründen, dass Frauen den Eindruck haben, nicht mehr ganz Frau zu sein und Angst haben, die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren. Meist ist in den Frauenköpfen ein bestimmtes Schönheitsideal verankert, das nicht mehr als erfüllbar gilt. Durch die diversen körperlichen Beschwerden während der Wechseljahre kann die Lebensqualität deutlich eingeschränkt sein. Die Folgen sind Antriebslosigkeit und das Gefühl der inneren Leere. So wie sich das hormonelle Gleichgewicht ändert, so gerät auch das seelische Gleichgewicht ins Wanken. Daher kommt es in der Phase der Wechseljahre häufig zu mehr oder weniger starken Verstimmungen. In einem Moment fühlt sich die Frau noch glücklich, kurz danach ist sie den Tränen nahe.