Weichere Haut durch ein Paraffinbad

Was sich gefährlich nach heißem Öl anhört, ist eine harmlose Methode die Poren der Haut ähnlich wie bei einem Saunagang zu erweitern. Auch für die Füße ist das Paraffinbad eine pflegende Behandlung.


Wer Handmasken und reichhaltige Cremes bereits ausprobiert hat und das bisher noch keine Wirkung erzielte, der sollte ein Paraffinbad ausprobieren. Bei besonders trockenen und rissigen Händen verschafft diese Behandlung die beste Linderung.

Die Behandlung
Das Bad wird beim Kosmetiker meist mit einem speziellen Paraffinbad-Gerät durchgeführt, welches mit warmem Paraffinwachs gefüllt ist. Das Wachs ist ein geruchloses Gemisch aus gesättigten Kohlenwasserstoffen, den sogenannten Alkanen.
Bei einem solchen Bad werden die Hände, die vorher mit einer Creme gründlich behandelt wurden, in das warme Paraffin getaucht, wobei sie dann von einer dünnen Wachschicht überzogen, wieder herausgeholt werden. Diese Ummantelung bewirkt eine Erwärmung der Haut, was die sofortige Öffnung der Poren zur Folge hat. So können die Wirkstoffe der zuvor angewendeten Creme von der Haut sehr gut aufgenommen werden.

Streichelzartes Resultat
Wird die Ummantelung nach dem Bad entfernt, ist ein sofortiges Resultat zu spüren. Die Hände sind fühlbar glatter und weicher, die Haut hat sich regeneriert und die erzeugte Feuchtigkeit sofort aufgenommen und gespeichert.
Gerade im Winter ist ein solches Paraffinbad äußerst zu empfehlen, denn durch die kalte, trockene Luft draußen und die Heizungsluft innen, sind Hände besonders anfällig und beansprucht.

Sehr sauber
Viele Kritiker des Paraffinbades geben an, dass, da das Paraffin nicht zu reinigen ist, eine solche Behandlung unhygienisch sei. Dem ist allerdings nicht so. Durch das vorhergehende Reinigen der Hände mit Desinfektionsmittel gelangen keine Verschmutzungen in das Bad.
Demnach kann der Kosmetiker ein Paraffinbad bei mehreren Kunden benutzen.
Wer so eine Paraffinbehandlung einmal ausprobieren möchte, der wendet sich am besten an seinen Kosmetiker.