Weihnachtsbeleuchtung

Zur Weihnachtszeit werden auch Fenster im Haus oder Bäume im Garten mit Weihnachtsbeleuchtung feierlich dekoriert.


Wohl zu keiner Zeit im Jahr wird mehr dekoriert, verziert und illuminiert, als zu Weihnachten. Fast hat man den Eindruck, wir brauchen diese Unterstützung, wenn es um die so oft zitierte besinnliche Stimmung geht. Eben jene Unterstützung, weil der Alltag uns kaum zu jener Besinnung kommen lässt, die wir mit ein paar Kerzen, Tannenzweigen und heimeligen Klängen erzeugen können.

 

Vorfreude – willkommenes Relikt aus Kindertagen – drücken Erwachsene durch Dekoration und das Schaffen einer familiären Atmosphäre aus.

Vier Wochen Vorfreude
Die Adventszeit bietet genügend Frist, die Erwartung des wichtigsten Familienfestes im Jahr durch Dekoration auszudrücken. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen ist das Symbol der wohl langsamsten Uhr unserer Tage. Statt digital in Sekunden und Minuten zu denken, lässt er uns in alte Zeiten zurückgleiten, in denen ein ganzer Monat mit vier Kerzen gemessen wurde. Ein nostalgischer Countdown. Dekorativ am Hauseingang platziert, symbolisiert der Adventskranz Nachbarn und Besuchern, dass in diesem Haus weihnachtliche Stimmung Einzug gehalten hat. Statt normaler Kerzen eignen sich hier vor allem Windlichter, die auch bei Wetterkapriolen Vorweihnachtsatmosphäre verbreiten.

Die Familie stimmt sich ein
In den letzten Tagen vor dem eigentlichen Fest werden nun alle Register gezogen, um die Familie einzustimmen, auch nach außen diese Emotionen zu beweisen. Lichterketten, Schwippbögen und Windlichter zieren Fenster und Türen, zeigen auch Vorbeigehenden, dass in diesem Hause die Weihnacht erwartet wird. Dabei ist die Dekoration nicht auf die christliche Gemeinde beschränkt, längst ist dieser Brauch Allgemeingut geworden.

Den eigenen Garten festlich dekorieren
Während der eigentliche Weihnachtsbaum, früher mit Äpfeln und Schleifen, heute mit Lichtern, Lametta und bunten Kugeln geschmückt, der „guten Stube“ vorbehalten bleibt, oft erst an Heiligabend im Kreise der Familie geschmückt wird, ist es längst Sitte geworden, auch draußen, vor dem Haus, einen solchen Baum mit Weihnachtsbeleuchtung zu versehen. Dabei ist es natürlich wichtig, nur solche Ketten zu verwenden, die ausdrücklich für den Außenbereich geeignet sind, damit es nicht durch Feuchtigkeit zu unerwünschten Kurzschlüssen kommt.
Wer keine Tanne im Vorgarten hat, schmückt die anderen Sträucher und Pflanzen mit den preiswerten kleinen Lichtern, so kommt das weihnachtliche Glitzern auch auf einer Buchsbaumhecke oder im Obstbaum gut an.

Das amerikanische Vorbild?
In den USA werden ganze Häuserzeilen in ein Lichtermeer verwandelt. Manche Gemeinden veranstalten regelrechte Dekorationswettbewerbe und so zieren einzelne Häuser tausende von Lichtern. Dazu gesellen sich Landschaftsbilder, bewegliche Rentierschlitten, Weihnachtsmänner und Krippen, hell angestrahlt und in unseren Augen eher überzogen, zumal mit Lärm verbunden und wenig nachbarschaftlich gedacht.

Zusätzliche Stromkosten bedenken
Bei aller Dekorationslust gilt es doch immer, auch den zusätzlichen Stromverbrauch im Auge zu behalten. Gerade diejenigen, die zur dekorativen Übertreibung neigen, sollten sich der Zusatzkosten bewusst sein. Ein Einfamilienhaus, das vier Wochen lang durch Lichterketten und tanzende Weihnachtsmänner verziert ist, kann schon mal einige hundert Euro zusätzlich auf der Stromkostenrechnung verursachen. Besonders Lichtschläuche, die oft den Hausgrundriss nachbilden, führen zu zusätzlichen Stromkosten im dreistelligen Bereich. LED- Lichterketten sind hier die bessere Wahl.

Weihnachtsbeleuchtung nicht übertreiben
Die nächtliche Festtagsbeleuchtung, singende Rentiere und tanzende Weihnachtsmänner können aber auch als Belästigung empfunden werden. Weniger weihnachtlich eingestellte Menschen empfinden Licht- und Dekorationsorgien als störend, das Nachbarschaftsklima leidet- kein guter Start in eine weihnachtliche Stimmung. Deshalb gilt: Denken Sie gerade in dieser harmonischen Zeit auch mal an die Nachbarn und geben Sie dem kleineren Dekorationselement den Vorzug.

Warm und gemütlich feiern
Drinnen im Haus, aufgeheizt und wohlig nach Plätzchen duftend, ist noch immer der schönste Platz zum feiern. Eine Krippe unter Weihnachtsbaum stellt die Geschichte nach, leise Musik erklingt und die Kerzen brennen, reflektiert von strahlenden Kinderaugen, der wohl schönsten Dekoration zu Weihnachten.