Wein - das tägliche Gläschen unterstützt die Gesundheit

Es ist zwar noch nicht endgültig wissenschaftlich belegt, es steht aber bereits fest, dass Wein, in Maßen genossen, eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzt.


Wein ist Ausdruck einer bestimmten Lebensart. Warme Sommerabende, ein großes Mahl mit viel frischem Obst und Gemüse, Brot und viel gesundem Olivenöl. Dazu ein Glas Rotwein. Gemütlichkeit, mediterrane Lebensart und Wein gehören in den Mittelmeerländern untrennbar zusammen. Wein ist die ideale Verbindung aus Geruch, Geschmack und Gesundheit, denn der rote Saft fördert die Gesundheit. Obwohl die Wirkungsweise des vergorenen Traubensafts noch nicht vollständig erforscht ist, steht doch bereits fest, dass Wein bestimmte gesundheitsfördernde Wirkungen haben kann.

Die gesundheitsfördernden Stoffe im Wein

  • Bereits Hippokrates setzte bestimmte Weine ein, um Fieber und infektiöse Krankheiten aus dem Körper zu spülen. Auch Hildegard von Bingen vertraute auf die Kraft der Trauben. Wein wird bekanntlich aus Trauben hergestellt und die sind wahre Gesundheitspakete. Neben wichtigen Vitaminen wie C, B1 und B2 und B6 enthalten die Früchte auch viele Spurenelemente. Des Weiteren beinhalten Trauben die so genannten Polyphenole, die zur Gruppe der Flavonoide zählen. Diese chemischen Verbindungen schützen die Pflanze vor schädlichen äußeren Einflüssen, aber auch vor Pilzen und Parasiten.
  • Dieselbe antioxidative Wirkung entfalten die Flavonoide auch beim Menschen. Sie schützen den Organismus vor freien Radikalen, beispielsweise durch Luftverschmutzungen oder UV-Strahlung und sind darüber hinaus in der Lage, zellschädigendes Wachstum aufzuhalten. Damit die Flavonoide allerdings ihre gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten können, muss auch Vitamin E aufgenommen werden. Vor allem Fisch, Pflanzenöl oder mediterranes Gemüse, wie etwa Tomaten oder Paprikaschoten, sind sehr stark mit Vitamin E angereichert.

Menge und Häufigkeit des konsumierten Weins sind entscheidend

  • Die Wirkung dieser Kombination ist nicht zu unterschätzen, denn Forscher fanden etwas Interessantes heraus: Obwohl sich Menschen im Mittelmeerraum überwiegend fett- und cholesterinreich ernähren, leiden sie seltener an Herzerkrankungen und Bluthochdruck als Bevölkerungsgruppen aus nördlicheren Gegenden. Der Grund dafür ist der regelmäßige Weingenuss, der vor allem in südlichen Ländern stark verbreitet ist.
  • Neben den bereits beschriebenen gesundheitsfördernden Wirkungen vermag Wein ebenfalls die allgemeine Lebenserwartung zu steigern. Natürlich ist Wein nur in der Lage, die eigene Gesundheit zu unterstützen, wenn er in Maßen genossen wird. Empfehlungen sprechen von 0,3 Liter für Frauen und 0,4 Litern für Männer pro Tag. Geht der tägliche Konsum darüber hinaus, kehren sich die Wirkungen um und richten mit zunehmender Alkoholmenge fatale Schäden im menschlichen Organismus an.