Weisheitszahn

Der Weisheitszahn ist der hinterste Backenzahn und gleichzeitig der letzte der bleibenden Zähne, der durchbricht, meist tritt er zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr auf.


Der Weisheitszahn ist der hinterste Backenzahn und gleichzeitig der letzte der bleibenden Zähne, der durchbricht, meist tritt er zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr auf. Da der menschliche Kiefer nur begrenzten Raum bietet, ist der späte Durchbruch nicht unproblematisch, da der Weisheitszahn aufgrund Platzmangel vor allem im Unterkiefer für Entzündungen sorgen, oder durch Druck auf die Wurzeln anderer Zähne Schmerzen erzeugen kann, die bis zum Ohr hoch gehen können. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass durch den nur teilweise erfolgenden Durchbruch Zahntaschen und Spalten entstehen, in welche Bakterien eindringen und für chronische Beschwerden sorgen können. Generell gilt: Macht ein Weisheitszahn Probleme, sollte man ihn lieber möglichst früh entnehmen, ein Vorgang der heutzutage nicht mehr so problematisch ist, wenn er mit 16 Jahren stattfindet und zumindest so lange er im Unterkiefer stattfindet. Soll ein Weisheitszahn im Bereich des oberen Kiefers entfernt werden, ist dies erheblich unangenehmer, da er dort schwerer ianatomisch zu erfassen ist und solche Weisheitszähne einen Hang zu krummen Wurzeln haben, die den Zahn zusätzlich fest verankern. Ebenso schwer wird es Weisheitszähne nach dem 25. Lebensjahr zu extrahieren, da der Mensch dann schon wieder an einem Punkt ist, an dem der Knochen sehr fest iund das Wurzelwachstum des Zahnes vollendet ist, beides hält den Zahn sehr fest im Kiefer.
Bei jeder Extraktion eines Weisheitszahnes muss der Zahnarzt darauf achten, dass er keinerlei Nerven verletzt, die Folge könnten Lähmungen im Bereich im Bereich der Lippe und der Zunge sein, die sehr häufig bereits der Gegenstand zivilrechtlicher Haftpflichtklagen waren.