Weißer Schimmel an der Wand - so werden Sie ihn los!

Plötzlich entdeckt man ihn: weißer Schimmel an der Wand eines Zimmers - Jetzt muss gehandelt werden und zwar mit diesen Tipps gegen den weißen Schimmelpilz.


Schimmelpilz in einem Innenraum ist immer gleichbedeutend mit einem Gesundheitsrisiko für die Bewohner. Auch weißer Schimmel an der Wand stellt hier keine Ausnahme dar, obwohl er gerade auf heller Raufasertapete schwer zu erkennen ist. Vor allem die Lunge ist stark betroffen, denn die giftigen Schimmelsporen, die unsichtbar in der Luft herumfliegen, werden mit jedem Atemzug von ihr aufgenommen. Daher muss nach der Entdeckung des Schimmels gehandelt werden.

 

 

Wie entsteht Schimmel

  • Die Ursache für Schimmelbildung ist ein feuchtes Raumklima, denn in der Trockenheit überlebt weißer Schimmel an der Wand nicht. Die Feuchtigkeit kann hier entweder baulich bedingt sein oder aber durch den Bewohner selbst verursacht werden. Wer nicht auf angemessene Weise heizt und lüftet, riskiert beziehungsweise fördert die Bildung von Schimmel. Wer Schimmel in der Wohnung entdeckt hat, beziehungsweise wer der Schimmelbildung vorbeugen will, sollte daher auf die richtige Methode zum Heizen und Lüften zurückgreifen.

 

  • Zwei- bis viermal am Tag sollte das Fenster eines Raumes für fünf Minuten vollständig geöffnet werden. Dieses Stoßlüften hilft beim Abtransportieren der überschüssigen Luftfeuchtigkeit. Die Zimmertemperatur sollte durch gezieltes Heizen auf 18 bis 20 Grad gehalten werden. Auch in wenig genutzten Räumen darf sie nicht geringer als 14 Grad sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wer seine Möbelstücke zudem etwas von der Wand abrückt, entzieht auch auf diese Weise dem Schimmel eine Möglichkeit, sich versteckt festzusetzen.

 

 

Was muss getan werden

  • Ist der Schimmel entdeckt, muss zunächst durch einen Fachmann geklärt werden, wo die Feuchtigkeit ihre Ursache hat. Bei baulichen Mängeln sind diese zu beheben. Liegt es an dem Bewohner, muss dieser seine Gewohnheiten ändern.

 

  • Sind Tapeten, Holz und Putz betroffen, sollten diese entfernt werden, auch wenn kein baulicher Mangel vorliegt. Danach wird die befallene Stelle gut austrocknen, ehe man die Wand erneut verkleidet. Bevor wieder Tapete, Putz oder Holzverkleidung angebracht werden, kann die Wand auch noch einmal mit einer Mischung aus drei Teilen Wasser und einem Teil Essig abgewischt und erneut getrocknet werden. Hält man sich an diese Tipps, ist weißer Schimmel an der Wand bald "Schnee von gestern".