In Zeiten von Fast Food & Co. haben viele Menschen das gesunde Gefühl für die eigene Ernährung verloren, sodass sie dann auf professionelle Hilfe zurückgreifen müssen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten zum/zur Ernährungsberater/in bieten hiermit eine gute Möglichkeit, diesem stets wachsenden Problem der Fehlernährung entgegenzuwirken.
Bezüglich der Weiterbildung zum Ernährungsberater gibt es keine größeren Zugangsbeschränkungen, da die Berufsbezeichnung „Ernährungsberater“ rechtlich nicht geschützt ist. Lediglich der Realschulabschluss beziehungsweise ein vergleichbarer Abschluss wird gefordert.
Da aber die Weiterbildung auch Bereiche der Medizin und Biologie abdeckt, sind die vorrangig geeignetsten Kandidaten sicherlich diejenigen, die bereits Berufserfahrungen im medizinischen oder diätischen Bereich haben.
Die Weiterbildung zum/zur Ernährungsberater/in dauert in der Regel 14 Monate.
Man kann bei fast jeder Volkshochschule einen diesbezüglichen Weiterbildungskurs belegen. Es geht aber auch kostengünstiger: Krankenkassen – wie beispielsweise die AOK – bieten ebenfalls Weiterbildungen zum Thema Ernährungsberatung zu deutlich kostengünstigeren Konditionen an; zum Teil werden diese Ausbildungen auch kostenlos angeboten.
Weiterbildungskurse zum Thema Ernährungsberatung werden sowohl an Instituten als auch als Fernlehrgang angeboten.
Die Zertifizierung der weitergebildeten Kursteilnehmer zum/zur ‚Ernährungsberater/in’ erfolgt in Kooperation mit mehreren Institutionen, wie zum Beispiel der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), der Apothekenkammern sowie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).
Bei Fragen bezüglich einer möglichen Förderung sollten sich die Teilnehmer vorab bei dem jeweiligen Bildungsinstitut erkundigen.