Das Gebiet der Trainerausbildung ist so vielschichtig wie die unterschiedlichen Berufsfelder, in denen Menschen beschäftigt sind. Vom Sporttrainer, über den Trainer für soziale Kompetenz bis hin zum Business-Trainer ist alles möglich.
Dabei variieren auch die Weiterbildungsmöglichkeiten bezüglich Dauer, Umfang sowie Anerkennung der unterschiedlichen Abschlüsse beziehungsweise Zertifizierungen.
Neben innerbetrieblichen Trainerausbildungen, die meist für Menschen angeboten werden, die bereits eine berufliche Praxis mit Trainerhintergrund haben, gibt es auch zahlreiche außerbetriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten, wo neben vielen nicht-akademischen Ausbildungen auch oftmals Weiterbildungen mit universitären Abschlüssen angeboten werden.
Der allgemeine Trend geht dahin, dass der Stellenwert der akademischen Trainerausbildung gegenüber der nicht-akademischen Variante zunehmen wird. Im zunehmenden Maße werden auch die Abschlüsse wie Diplom, Bachelor of Arts sowie Master vergeben.
Doch da dies diejenigen benachteiligen würde, die über keine Hochschul- oder Fachhochschulreife verfügen, ist ein alternatives Ausbildungsmodell notwendig, welches neben der akademischen auch eine dem akademischen Studium vergleichbare, an Leistungspunkten ausgerichtete Trainerausbildung ermöglicht. Der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V. (DVWO) bietet beispielsweise so ein praxisorientiertes Ausbildungskonzept an.
Doch die klassische Trainerausbildung, welche sich nur über einen kurzen Zeitraum (mehrere Tage bis einige Wochen) erstreckt, liegt in ihrer Wertigkeit beispielsweise deutlich hinter dem Stellenwert eines ausgebildeten Berufspädagogen IHK, dessen IHK-Abschluss in ganz Europa Anerkennung findet.
Um sich im schnelllebigen, hart umkämpften Arbeitsmarkt etablieren zu können, ist eine Trainerausbildung im herkömmlichen Sinne somit nur als Zusatzqualifikation im Anschluss an eine fundierte Ausbildung sinnvoll. Schließlich hat sich das Berufsbild des Trainers in letzter Zeit gewandelt: Sie sind nicht mehr nur Trainer, sondern beweisen sich als Berater und Coach beim Lernen oder als kooperative Kräfte in Lernnetzwerken beziehungsweise Entwickler neuer Lernsysteme.
Neben den drei Kernbereichen – Kommunikation, Management und Vertrieb – ,die die meisten Trainer-Weiterbildner zu marktwirtschaftlichen Führungskräften qualifizieren, rangieren in vielen Weiterbildungen für Trainer ebenso strategisch wichtige Punkte wie:
ganz vorn.
Die akademischen Weiterbildungen zum Trainer haben einen höheren zeitlichen Umfang als die nicht-akademischen.