Weiterbildung Pflegeberufe

Informationen zur Weiterbildung Pflegeberufe


Da unsere Gesellschaft immer älter wird, steigt damit ebenfalls die Nachfrage an geeignetem Pflegepersonal. So kann die angestrebte Weiterbildung in einem Pflegeberuf sowohl über eine akademische als auch eine nichtakademische Ausbildung absolviert werden.

Bildungstechnisch setzt die Weiterbildung für einen Pflegeberuf einen Schulabschluss mittlerer Reife oder einen Hauptschulabschluss mit einer zusätzlich abgeschlossenen Ausbildung zum Altenpfleger/-in oder Krankenpfleger/-in beziehungsweise einer anderen Ausbildung, die mindestens zwei Jahre gedauert hat, voraus. Darüber hinaus muss der potenzielle Weiterbildungskandidat über geeignete gesundheitliche Voraussetzungen verfügen.
Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre in Vollzeit und bis zu fünf Jahren unter Teilzeitbedingungen. Für den Fall, dass eventuell schon Vorkenntnisse vorliegen, können diese angerechnet werden.

Für interessierte Berufstätige aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten, besteht im Rahmen der Weiterbildungsmaßnahme die Möglichkeit, den Abschluss des Pflegeberufs mit einem anerkannten IHK- (Industrie- und Handelkammer), einem ICW- (Initiative Chronische Wunden) oder einem TÜV- (Technischer Überwachungsverein) Abschluss zu machen. So kann beispielsweise ein IHK-Abschluss als Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege, ein TÜV-Abschluss als Pflegedienstleister sowie ein ICW-Abschluss als Wundexperte abgeschlossen werden.

Neben der nichtakademischen Weiterbildung als Pflegepersonal gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit einer Weiterbildung im Pflegeberuf mit einem akademischen Grad. Hierbei kann an einer der sechs ‚Apollon Hochschulen’ in Deutschland ein Abschluss als Bachelor oder Master im Bereich der Gesundheitswirtschaft erlangt werden. Ziel ist es, fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet des Managements sowie der Verwaltung zu vermitteln, wo wirtschaftliche, rechtliche als auch gesundheitspolitische Aspekte erörtert werden – in Zeiten eines stetig wachsenden Gesundheitsmarktes und den damit einhergehenden strukturellen Veränderungen ist die Zunahme der ökonomischen Kompetenz sehr wichtig.

Bei Anfragen bezüglich einer möglichen Förderung sollten sich die Teilnehmer bei ihrer jeweiligen Bildungseinrichtung erkundigen.