Weiterbildung zum Industriedesigner

Informationen zur Weiterbildung als Industriedesigner


Ist wieder einmal eine neue Anschaffung notwendig, achtet der Verbraucher beim Produkt neben Funktionalität und Preis – ob bewusst oder unbewusst – vor allem auf das Design. Ob Bohrmaschinen, Zahnbürsten, Telefone, Tische oder Toaster – Industriedesigner gestalten die äußere Präsenz vieler Waren und versuchen, den potenziellen Käufer zu überzeugen.

Für Menschen, die gerne die mehr oder weniger alltäglichen Gegenstände gestalten wollen, bietet sich ein Studium im Industriedesign an. Studierende festigen ihre künstlerische Begabung und ergänzen es mit konzeptionellen und konstruktiven Fähigkeiten sowie mit theoretischen Kenntnissen. Es werden verschiedene Darstellungstechniken (zwei- beziehungsweise dreidimensional) sowie das Arbeiten mit Visualisierungs- und Animationsprogrammen gelehrt. Nach dem Studium arbeiten die Absolventen entweder als Freiberufler oder sind in Designabteilungen oder Designbüros angestellt.

Viele Hochschulen im Designbereich sind zulassungsbeschränkt. Allerdings entscheiden einige Bildungseinrichtungen auch über den Zugang zum Studium, indem sie die Bewerbungsmappe bewerten. Diese muss die kreative und künstlerische Begabung widerspiegeln und dadurch überzeugen.

Im Studium können das „BAföG“ und das Kindergeld zur finanziellen Unterstützung beitragen. Überdurchschnittliche Leistungen und Begabungen können die Tür zu einem Stipendium öffnen.