Weiterbildung zum Konfliktberater

Informationen zur Weiterbildung zum Konfliktberater


Gerade in Zeiten unsicherer Arbeitsplätze steigen die Spannungen aller im Unternehmen Beschäftigter. In diesem Zusammenhang ist gut geschultes Personal, welches sich auf das Konfliktmanagement spezialisiert hat, sehr wichtig geworden. Diesbezüglich trägt die Weiterbildung ‚zum/zur betrieblichen Konfliktberater/in’ beziehungsweise ‚Mediation und Konfliktberatung’ diesen neuen Zeiten Rechnung.

Die Weiterbildungsmaßnahme richtet sich sowohl an Führungskräfte als auch an Leute, deren Geschick im professionellen Konfliktmanagement gefragt ist.

Mehrere Institute oder private Einrichtungen bieten auf dem Feld des Konflikt-, Krisen- sowie Deeskalationsmanagements und Mediation Fortbildungsmaßnahmen mit anschließender Zertifikation an.

Hierbei werden den Teilnehmern Kenntnisse sowie Fähigkeiten auf den Gebieten wie:

  • Konstruktives Konfliktverständnis
  • Phasen der Mediation
  • Methoden des Perspektivwechsels
  • Paardynamik, Emotionen sowie Gerechtigkeit

vermittelt.

Der Umfang der Weiterbildungen variiert. So erstreckt sich die Ausbildung in vielen Fällen auf acht dreitägige Kurseinheiten mit anschließender Super- und Intervision. Doch genaue Termine sollten bei den jeweiligen Bildungseinrichtungen erfragt werden.

Neben dieser nichtakademischen Weiterbildung zum Konfliktberater gibt es auch die Möglichkeit, ein zweijähriges weiterbildendes Studium aufzunehmen. Sowohl die Ausbildung als auch das Universitätszertifikat ist Ländersache. Die Zugangsvoraussetzung für dieses Studium ist die allgemeine Hochschulreife beziehungsweise entsprechende schulische Abschlüsse.

Fördermöglichkeiten über einen Bildungsscheck sind möglich. Einzelheiten dazu entnehmen die interessierten Teilnehmer jedoch bei der zuständigen Bildungseinrichtung.