Computer-Netzwerke sind in diesen Tagen in den meisten Unternehmen präsent. So setzt die Mehrheit der Unternehmen Microsoft-Produkte sowohl im Desktop- als auch im Backend-Bereich ein. Dabei ist das Einrichten und Pflegen dieser Datennetze der Aufgabenbereich fachkundiger Administratoren, die aufgrund ihres Know-hows auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt sind. Somit drehen sich im Bereich der Netzwerk-Anwendungen die meisten Angebote um das Netzwerkmanagement.
In der Weiterbildung zum/zur ‚Netzwerk-Administrator/in’ über das Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK BZ) qualifizieren sich die Teilnehmer für die Aufgaben eines Administrators, indem sie folgende Kenntnisse und Fähigkeiten lernen:
Gemäß den Zulassungsbestimmungen der Weiterbildung müssen die weiterzubildenden Kandidaten die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang ‚Fachkraft (IHK) für vernetzte IT-Systeme’ nachweisen können oder durch gleichwertige Zertifikate den Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erbringen können.
Diese Weiterbildungsmaßnahme richtet sich vor allem an Fachkräfte und Einsteiger/-innen, die ihren weiteren Berufsweg im IT-Bereich sehen und sich solide Kenntnisse im Betrieb von Computer-Netzwerken erarbeiten wollen.
Der zeitliche Umfang dieser Weiterbildung beträgt sechs Monate.
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat ‚Netzwerk-Administrator/in (IHK) Linux’.
Diese Weiterbildung wird von der EU aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Für Teilnehmer ab 50 Jahren wird eine Förderung bis 50 Prozent übernommen, während bei Teilnehmern bis 49 Jahren eine Förderung bis 30 Prozent übernommen werden kann.
Darüber hinaus kann die Weiterbildung zum/zur Netzwerk-Administrator/in – welche über die ‚dama.go GmbH’ (ein offizielles Ausbildungszentrum der führenden Softwarehersteller Microsoft und Oracle), welche im Bereich Linux eng mit dem Linux-Partner Serlix kooperiert – mit Schwerpunkt ‚Microsoft Windows Server 2003 und 2008’ ebenso gefördert werden, und zwar mithilfe eines Bildungsgutscheins. Die Agentur für Arbeit beziehungsweise die ARGE übernehmen 100 Prozent der Kosten, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der IT-Branche, grundlegende Englischkenntnisse als auch ein mit mindestens ‚gut’ bestandener ‚dama.go-Eignungstest’ vorliegt. Für Förderungsmöglichkeiten bezüglich der anderen Weiterbildungskurse sollten sich die Teilnehmer an die jeweilige Ausbildungseinrichtung wenden.