Weiterbildung zum Netzwerkadministrator

Informationen zur Weiterbildung Netzwerkadministrator


Die vordergründige Aufgabe eines Netzwerkadministrator besteht – wie der Name schon sagt – im Administrieren, sprich Verwalten und Koordinieren der Abläufe rund um das Netzwerk. Darüber hinaus ist ein Netzwerkadministrator stets um Verbesserungsvorschläge im Bereich des Netzwerkes bemüht, um so die Abläufe rund um das Netzwerk noch reibungsloser und effizienter zu gestalten. Neben der Verwaltung der Datennetze der Computer, erstreckt sich der Aufgabenbereich der Netzwerkadministratoren auch auf integrierte Telekommunikationsnetze für Videotelefonie sowie Funknetze.

Doch angesichts der rasanten technologischen Entwicklung auf dem Markt ist dies kein einfacher Job, da stets neue Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden müssen, um am Puls der Zeit zu sein. Diesbezüglich stellen mehrere Weiterbildungskurse eine attraktive Möglichkeit für alle dar, die sich zum/zur Netzwerkadministrator/in fortbilden möchten beziehungsweise ihr Wissen erweitern möchten.

Neben der Industrie- und Handelskammer (IHK), bieten zahlreiche Weiterbildungseinrichtungen Kurse für die Fortbildung ‚zum/zur Netzwerkadministrator/in’ an, wo die Teilnehmer unter anderem darin geschult werden:

 

  •  kompakt und prägnant Schwachstellen an Netzwerken zu entdecken
  • Fehlerquellen zu analysieren und einzugrenzen
  • Systemlücken zu vermeiden

Da heutzutage für die meisten PC-Netzwerke vorzugsweise Server wie Windows 2000 sowie Windows 2003, aber auch Betriebssysteme wie ‚Linux’, ‚Oracle’ oder ‚Cisco’ eingesetzt werden, werden in vielen Weiterbildungskursen den Teilnehmern das nötige Know-how vermittelt, wie sie selbstständig solche Netzwerke planen, aufbauen sowie verwalten können.

Zusätzlich wird den Teilnehmern dieser Weiterbildungskurse auf diese Weise ein systemübergreifendes Wissen vermittelt, welches sie für den Arbeitsmarkt noch attraktiver macht. Schließlich sind viele Unternehmen an solchen ‚Allroundern’ interessiert, die nicht nur die diversen Betriebssysteme beherrschen, sondern zudem neben der Betreuung der Unternehmensdatenbanken auch noch im Installieren und Konfigurieren von ‚Routern’ sowie ‚Switches’ erfahren sind.

Die meisten Weiterbildungskurse setzen fundierte PC-Kenntnisse voraus. Bei einigen Weiterbildungslehrgängen werden zudem eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie solide Kenntnisse einer Programmiersprache vorausgesetzt. Der zeitliche Umfang der einzelnen Weiterbildungskurse variiert zwischen sechs und 21 Monaten. Nach Abschluss der jeweiligen Weiterbildung erhalten die Absolventen ein Zertifikat als ‚geprüfte/r Netzwerkadministrator/in’ der jeweiligen Bildungseinrichtung.

Für die Weiterbildungskurse zum/zur Netzwerkadministrator/in besteht die Möglichkeit einer Förderung über einen Bildungsgutschein. Zu diesbezüglich weiterführenden Informationen sollten sich die Teilnehmer jedoch an ihre jeweilige Bildungseinrichtung wenden.