Ein Netzwerkbetreuer ist für den technischen Support und Service in einem Unternehmen verantwortlich. Durch die Arbeit eines solchen Mitarbeiters können die Geschäftsabläufe innerhalb des Betriebs optimiert und verbessert werden. Auf der anderen Seite kann ein Netzwerkbetreuer großen wirtschaftlichen Schaden von der Firma abwenden, indem er einen Netzwerkzusammenbruch vorhersieht oder verhindert.
In den Weiterbildungsmaßnahmen werden die Grundlagen der Telekommunikation und Datenfernübertragung gelehrt. So erfahren die Teilnehmer beispielsweise, wie man PCs, Faxgeräte, Telefone oder Mobilfunknetze anschließt. Auch der Zusammenschluss des internen Netzes an das öffentliche Netz ist Unterrichtsinhalt.
Zudem werden in den Kursen die Verwaltung einer Netzwerkstruktur und die Grundlagen des Internets thematisiert. Auch die einzelnen aktiven Komponenten eines lokalen Netzwerkes werden näher beleuchtet; so unter anderem Wireless LAN, Bluetooth oder ISDN.
Um an einer Weiterbildung zum Netzwerkbetreuer teilnehmen zu können, benötigt man einen Standard-Multimedia-PC, der über das Betriebssystem Windows (mindestens 98) sowie einen Internetzugang verfügen sollte. Grundlegende Kenntnisse über den Umgang mit Bürosoftware, etwa verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen, und die sichere Anwendung des Internets werden als Basiswissen vorausgesetzt.
Bei entsprechender Eignung unterstützt das Arbeitsamt die Bemühungen des Arbeitnehmers und fördert eine Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein. Viele Fernakademien greifen zukünftigen Netzwerkbetreuern finanziell unter die Arme, indem sie bestimmten Personengruppen einen 10-prozentigen Nachlass auf die Studiengebühren erlassen. Basierend auf einem Grundsatzurteil, können die Kosten auch als Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.