Weiterbildung zum Systembetreuer

Informationen zur Weiterbildung zum Systembetreuer


Systembetreuer sind die menschliche Schnittstelle zwischen dem eigenen Unternehmen – in der Regel handelt es sich dabei um kleine oder mittelständische Firmen – und den außenständischen Fachfirmen aus dem IT-Bereich. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Inbetriebnahme und Wartung des Betriebssystems der betrieblichen EDV-Anlage.

Teilnehmer einer weiterführenden Ausbildung zum Systembetreuer haben die Möglichkeit, einen staatlich anerkannten Abschluss zu erwerben. Verschiedene private Bildungseinrichtungen bieten Kurse an, die je nach Umfang und Vorwissen zwischen 12 und 18 Monaten andauern können.

Zunächst geht es in den Kursen um die Grundlagen des Betriebssystems – entweder Windows oder Linux – das heißt, Installation, Konfiguration und die Nutzung der einzelnen Anwendungen. Demzufolge beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Raffinessen der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Internetanwendungen. Auch die Verwaltungswerkzeuge und vertiefenden Informationen werden auf dem Lehrplan stehen.

Um die innerbetrieblichen Abläufe zu verbessern, wird ein Systembetreuer in der Regel auch von einer sogenannten ERP (Enterprise Ressource Planning)-Software Gebrauch machen müssen. Um mit diesem Programm, aber auch mit dem Betriebssystem so umgehen zu können, dass es möglichst effizient genutzt werden kann, werden auch Arbeits-, Zeit- und Projektmanagement auf dem Lehrplan stehen.

Menschen, die an einer Weiterbildung zum Systembetreuer teilnehmen wollen, müssen über gute Anwenderkenntnisse in der EDV sowie des Internets verfügen. Ebenso ist bei Fernkursen ein eigener Standard-Multimedia-PC mit Internetzugang Pflicht.