Weiterbildung zum Techniker

Informationen zur Weiterbildung zum Techniker


Arbeitnehmer, die eine Ausbildung in einem technischen Beruf absolviert haben und sich beruflich weiterentwickeln wollen, stehen oft vor der Frage, ob es sinnvoller ist, die Fachhochschulreife nachzuholen, um ein Studium zu beginnen, oder eine Weiterbildung zum Techniker zu absolvieren.

Natürlich hängt diese Entscheidung vor allem von den jeweiligen individuellen Zielen ab, die man verfolgt. In der Regel ist aber die Weiterbildung zum Techniker eine sehr sinnvolle Maßnahme. Zwar dauert die Weiterbildung ein Jahr länger, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen für Techniker jedoch derzeit sehr gut.

Da es sich hierbei um ein von der Handwerkskammer kontrolliertes Programm handelt, ähneln die Zugangsvoraussetzungen denen der Meisterprüfung oder denen der Betriebswirte. Eine Ausbildung aus einem der Weiterbildungsmaßnahme entsprechenden Berufsfeld (zum Beispiel für den Techniker mit der Fachrichtung Lebensmitteltechnik eine Ausbildung aus dem Bereich Ernährung/ Hauswirtschaft) sowie Berufserfahrung von mindestens einem Jahr sind die grundlegenden Anforderungen, um zur Weiterbildung zugelassen zu werden. Falls ein Berufsabschluss aus einem anderen Berufsfeld vorliegt, erhöht sich die notwendige Berufserfahrung in den meisten Fällen auf fünf Jahre.

Eine Förderung ist möglich, wenn die Weiterbildung in Vollzeit durchgeführt wird. Teilzeitweiterbildungen wie zum Beispiel ein Kurs an der Abendschule wird nicht durch offizielle Stellen unterstützt.

Im Rahmen der Weiterbildung werden den Teilnehmern neben fachlichen Kompetenzen auch juristische und wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, da Techniker oftmals als Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem Produktionsbereich fungieren. Ein fundiertes Wissen in beiden Themenfeldern ist somit unabdingbare Voraussetzung für diesen Beruf.

Der Abschluss des Technikers bildet in vielen Berufsgruppen die Grundlage für die Weiterbildung zum Betriebswirt.