Um potenzielle Kunden ständig neu zu begeistern, brauchen Webseiten, Kataloge oder Prospekte immer wieder ein neues „Outfit“, das überzeugt. Mittlerweile hat beinahe jedes Unternehmen eine eigene Homepage, die als Visitenkarte und erster Eindruck dient. Webdesigner/-innen, die Produkte und Dienstleistungen ansprechend in Szene setzen, werden gebraucht.
Öffentliche und vor allem private Bildungseinrichtungen bieten diese Weiterbildungsmaßnahme an. Der Teilnehmer erhält am Ende der Fortbildung ein Zeugnis oder Zertifikat, nachdem in vielen Fällen eine praktische Abschlussarbeit abgegeben wurde. Abhängig von dem ausgewählten Institut, sind die Studiengänge unterschiedlich lang. Allerdings beträgt sie meist im berufsbegleitenden Modell ungefähr 18 Monate.
Viele Anbieter haben keine konkreten Zulassungsbeschränkungen. Einige Grundkenntnisse im Designbereich beziehungsweise eine vollführte Tätigkeit im EDV-Bereich sind hilfreich. Gerade für Menschen, die sich auf diesem Gebiet selbstständig machen wollen oder einen neuen Arbeitsplatz suchen, ist dieser Kurs zu empfehlen. Die Teilnehmer lernen, wie die Abwicklung eines Projekts funktioniert – vom ersten Entwurf bis zum vollendeten Ergebnis.
Um finanziell unterstützt zu werden, kann die Bundesagentur für Arbeit Bildungsgutscheine ausstellen. Dass ein Antrag auf „Meister-BAföG“ bewilligt wird, ist eher unwahrscheinlich, da die IHK nicht mit im Fortbildungsprozess involviert ist. Allerdings lassen sich Weiterbildungskosten begrenzt von der Steuer absetzen.