Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Um die Allergie in den Griff zu bekommen, stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung


Mittlerweile gibt es viele Medikamente, welche die Beschwerden einer Allergie lindern können. Die Wirksamkeit unterscheidet sich jedoch individuell sehr stark. Neben den meist nötigen medizinischen Präparaten können zusätzlich weitere Behandlungsmethoden unterstützend durchgeführt werden, um vielleicht auch die Dosierung der Medikamente ein wenig runterschrauben zu können.
 
Klimatherapie – Urlaub von der Allergie
Eine Klimatherapie beinhaltet einen Aufenthalt in einem Gebiet, in dem die Allergene nicht auftreten. Dazu bieten sich insbesondere Urlaubsorte im Hochgebirge oder auf einer Nordseeinsel an, wo man sich mehrere Wochen Erholung gönnt. Wenn chronische Haut- und Atemwegserkrankungen vorliegen, stellt dies eine sehr hilfreiche Verschnaufpause für den Allergiker dar. Im Hochgebirge sind Allergene nur vereinzelt vorzufinden, gerade vor Pollen- und Hausstaubmilbenallergenen hat man ab 1.500 Metern seine Ruhe. Der Vorteil des Meerurlaubs ist, dass aufgrund des Salzgehaltes und der Kühle der Luft kaum Allergene in der Umgebung enthalten sind. Hier kann also tief eingeatmet werden, ohne Symptome, wie eine Atemnot, befürchten zu müssen. Ein hoher Salzgehalt in der Atemluft führt zudem dazu, dass sich Schleimansammlungen in den Atemwegen lösen.
 
Laser-Resonanz-Behandlung
Die Laserakupunktur wird bei Heuschnupfen, Neurodermitis und Asthma bronchiale angewendet. Mithilfe eines Soft-Lasers und dem indirekten Kontakt mit dem Antigen werden spezielle Akupunkturpunkte stimuliert. Die Behandlung soll im gesamten Körper wirken. Das Laserlicht wird absorbiert, dieses löst dann eine Neuordnung und Entschlackung von Schadstoffen aus. Das Licht hat demnach eine schnell heilende Wirkung auf Zellen und Gewebe. Eine Sitzung dauert etwa 20 Minuten und wird bei Sofort-Allergien, insbesondere bei Insektenstichallergien, angewendet. Es handelt sich hier, den Befürwortern nach, um eine sehr schonende und schmerzfreie Behandlung, die zu einer Neutralisation der Allergie führt. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt und dadurch wird eine deutliche Verbesserung der Allergie erzielt. Höchst wahrscheinlich kann mit dem Glauben an diese Methode etwas erreicht werden. Bewiesen sind die Erfolge der Therapie nämlich nicht.
 
Phototherapie
Die Bestrahlung der Nasenschleimhaut mittels Rotlichtgeräten soll bei allergischem Schnupfen wirksam sein. Die Antikörper können so reduziert werden. Noch sind Studien nötig um diesen Effekt als gesichert anzusehen.
 
Akupunktur
Akupunktur hat nachweislich positive Effekte auf Heuschnupfen- und Asthmaleiden. Dabei wird die Akupunktur etwa zwei Wochen vor der Pollenzeit oder auch bei akuten Beschwerden durchgeführt. Untersuchungen zeigten, dass durch die Akupunktur weniger symptombehaftete Tage auftreten, was zur Folge hat, dass Medikamente deutlich reduziert werden können. Meist werden Allergien über die Ohrakupunktur behandelt, insbesondere bei Heuschnupfen und chronischer Nasenschleimhautentzündung hat sich diese Form der Akupunktur bewährt. Die Lebensqualität des Allergikers soll nach einer Behandlung stark steigen, daneben wirken die kleinen Nadeln gegen die Entzündungsreaktionen. Um ein besonders gutes Ergebnis mittels der Akupunktur zu erreichen, sind acht bis 15 Sitzungen notwendig, die zu Beginn des Frühjahrs durchgeführt werden. Auch durch gezielte Akupressur, also die Reizung von bestimmten Punkten am Körper per Fingerdruck, lassen sich Beschwerden einer Allergie womöglich ein wenig lindern.
 
Zink
Zink kann Allergikern durchaus Erleichterung schaffen, denn das Spurenelement hat Einfluss auf die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen. Zink kann diese Ausschüttung hemmen beziehungsweise mindern. Gerade bei Heuschnupfen-Patienten hat sich die Einnahme von Zink bewährt, die Symptome gehen deutlich zurück und daneben wird das Immunsystem gestärkt.