Psychodynamische Kurzzeittherapie
Die psychodynamische Kurzzeittherapie wird bei einem bestimmten Problem eingesetzt, welches sich während der ersten Sitzung herausstellt. Hier finden nur bis zu 40 Sitzungen statt, die jeweils etwa 50 Minuten dauern. Diese Therapie ist dann geeignet, wenn eine begrenzte Krisensituation, wie beispielsweise eine Trennung, der Auslöser der depressiven Stimmung ist.
Psychoanalytische Krisenintervention
Wenn der Mensch eine Ausnahmesituation nicht bewältigen kann und daher depressiv wird, dann ist eine psychoanalytische Krisenintervention häufig sinnvoll. Hier greift der Therapeut sofort ein. Der Patient hat nun einen Gesprächspartner, der ihm zuhört und ihn versteht. Diese Krisenbewältigungstherapie ist oft ein Vorbote für eine länger andauernde Psychotherapie.
Psychoanalytische Gruppentherapie
Eine Gruppentherapie kann helfen mit den belastenden Situationen fertig zu werden. Bei mittelschweren bis schweren Depressionen wird häufig eine derartige Therapie angeboten. Diese Art der Therapie kann dem Betroffenen bewusst machen, dass er nicht allein ist, dass es auch anderen Menschen so ergehen kann und niemand perfekt ist. In der Gruppe können sich die Patienten über ihre Erfahrungen austauschen, was eine hohe Motivation mit sich bringt.
Für wen ist eine Gruppentherapie geeignet?
Für eine Gruppentherapie ist nur jemand geeignet, die sich auch vor einer Gruppe äußern kann und sich als Teil dieser Gruppe sieht. Bei der Gruppentherapie behandelt der Therapeut gleich die gesamte Gruppe, somit ist die Behandlung nicht auf einen Einzelnen abgezielt. Das große Wir-Gefühl wird gestärkt. Eine Gruppe besteht aus etwa fünf bis zehn Mitgliedern, die sich ein bis zweimal in der Woche treffen. Eine Sitzung beträgt 90 Minuten. Auch diese Therapieform wird von der Krankenkasse übernommen.