Welche Strahlungstypen gibt es?

Bei den Strahlungstypen sind vor allem die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne zu unterscheiden. Während das UV-A die Haut altern lässt, ist UV-B wichtig für den Organismus - allerdings in Maßen.


Klar, wer Sonnenbrand und frühzeitige Hautalterung vermeiden möchte, sollte sich vor UV-Strahlen schützen. Doch was wissen Sie eigentlich über die unterschiedlichen Strahlungstypen und wie Sie auf Ihren Körper wirken?

Die unterschiedlichen Strahlungstypen

  • Das solare Spektrum unterteilt sich in drei große Strahlungsgruppen, nämlich in den UV-Bereich, den sichtbaren Lichtbereich und den Infrarotbereich. Diese Strahlungstypen unterscheiden sich hinsichtlich des Energiegehalts in Abhängigkeit der entsprechenden Wellenlängenbereiche.
  • So liegen circa 54 Prozent der Gesamtenergie der solaren Strahlung im Infrarotbereich, etwa sieben Prozent macht die UV-Strahlung aus und der Restanteil liegt im für den Menschen sichtbaren Bereich. Mit bis zu 80 Prozent hat der kleine Anteil der UV-Strahlung Einfluss auf die Hautalterung und das Auftreten von Hautkrankheiten.
  • Das kurzwellige UV-B-Licht ist sehr energiereich, bei einer Wellenlänge von 280 bis 320 Nanometern. Es dringt nicht sehr tief in die Haut ein und wird großteils in der Epidermis an die Keratinozyten und Melanozyten abgegeben.

UV-B-Strahlung wichtig für den Organismus

  • Das Licht der Sonne ist für uns wichtig, so ist die UV-B-Strahlung etwa für die Synthese von Vitamin D verantwortlich. Um ausreichend mit dem hormonähnlichen Vitamin versorgt zu werden, sind aber keine ausgiebigen Sonnenbäder notwendig. Man geht davon aus, dass täglich eine Viertelstunde an der frischen Luft ausreicht, um einen Vitamin D-Mangel zu vermeiden.
  • UV-B hat in einer hohen Dosierung einen fördernden Effekt auf die Entstehung von Hauttumoren. Das UV-A-Licht hat ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf die Hautstruktur, wie die Ausbildung von Falten und Pigmentstörungen.
  • UV-A-Licht hat eine Wellenlänge von 320 bis 400 Nanometer, ist zwar energieärmer als UV-B-Strahlung, kann aber aufgrund der langwelligen Strahlen tiefer in die Haut - bis in die Dermis - eindringen. Das sichtbare Licht liegt bei einer Wellenlänge von 400 bis 760 Nanometer, während Infrarotstrahlung zwischen 760 Nanometer und einem Millimeter liegt.