Welches Papier für die Diplomarbeit? Tipps für Studenten

Eine Abschlussarbeit muss sorgsam erstellt werden und sinnvoll außer durch ihren Inhalt auch durch die äußere Form beeindrucken


Zuerst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass im Rahmen des so genannten „Bologna-Prozesses“ die Studiengänge an allen deutschen Universitäten in den letzten Jahren umgestellt worden sind. Die Diplomprüfungen sind vielfach abgeschafft worden, zugunsten der Abschlüsse „Bachelor“ und Magister. Der erstgenannte Abschluss soll in der Regel nach zwei Jahren erreicht werden, der zweite nach einem Aufbaustudium von weiteren zwei Jahren. Auf diese Weise sollen die in Deutschland im internationalen Vergleich langen Studienzeiten verkürzt und die Abschlüsse länderübergreifend vergleichbar gemacht werden. Die Abschlussarbeiten stehen bezüglich des Papiers für die Diplomarbeit den frühren Prüfungen gleich.

Abschlussarbeiten müssen sorgfältig erstellt werden
Abschlussarbeiten wollen auch bezüglich des Papiers für die Diplomarbeit sorgfältig erstellt werden. Schon lange ist es üblich, eine solche Arbeit in einem Kopierladen vervielfältigen zu lassen. Das ist verhältnismäßig preiswert zu haben. Eine solche Arbeit am heimischen Computer in größerer Auflage ausdrucken zu wollen, wäre viel zu aufwändig – auch wenn es wohl die preisgünstigste Möglichkeit ist.

Die Prüfungsordnungen der Universitäten und Hochschulen legen fest, in welcher Auflage Abschlussarbeiten einzureichen sind. Darüber hinaus ist es akademische Gepflogenheit, solche Arbeiten den Familienangehörigen, Verwandten, guten freunden und Bekannten zu dedizieren. Es werden also weit mehr Exemplare benötigt, als nur die für die Hochschule. Das Papier für die Diplomarbeit muss daher natürlich für den Druck geeignet sein.

Eine gute Aufmachung der Abschlussarbeit ist zu empfehlen
Nicht nur die „Profs“ schätzen es, wenn die Abschlussarbeit in guter Aufmachung daher kommt. Üblicherweise wird die Arbeit zwischen festem Karton eingeheftet. Eine „Lose-Blatt-Sammlung“ ist kaum repräsentativ. Bei der Auswahl des Papier für die Diplomarbeit sollte sich der angehende Prüfling von den erfahrenen Mitarbeitern des Kopierladens beraten lassen. Farbiges Papier wirkt leicht unseriös. Auch graues Umweltpapier macht sich bei solcher Gelegenheit nicht sehr gut. Daher sollte das Papier schon möglichst hell-weiß sein. An sich reicht Papier mit einem Quadratmetergewicht von 80 Gramm aus. Unter Umständen kann sich die nächste Stufe von 90 bis 100 Gramm/Quadratmeter empfehlen. Schwerere Papiersorgten haben bereits Kartoncharakter und sind allenfalls für Foto- oder Grafikanlagen sinnvoll.

Eine Abschlussarbeit soll nicht nur vom Inhalt her die prüfenden Hochschullehrer beeindrucken, sondern möglichst auch durch die äußere Form. Es versteht sich, dass auch die äußere Aufmachung des Textes und seine Gliederung, wie auch das Papier für die Diplomarbeit gefallen müssen. Es muss sorgsam Korrektur gelesen werden. Dann wird die Abschlussarbeit sicher auch gut benotet werden.