Wenn Angst gefährlich wird - Angststörungen

Ängste nehmen zu. In einer unüberschaubaren, unberechenbaren Welt leiden immer mehr Menschen an psychischen und psychosomatischen Krankheiten. Erfahren sie hier mehr über Angststörungen und wie sie ausgelöst werden.


Angststörungen nehmen zu. Jeder Zehnte, heißt es, sei mittlerweile betroffen! Aber was genau bedeutet das? Wann ist Angst krankhaft und wann angemessen?

 

Dazu ein einfaches Beispiel
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in Ihre Bank oder Sparkasse, und plötzlich stürmen mehrere vermummte, mit Gewehren bewaffnete Männer die Bank, um diese zu überfallen. Was denken Sie, würden Sie in so einem Moment fühlen? Höchstwahrscheinlich Angst, oder? Genau diese Form der Angst ist angemessen und gut, weil sie in einer konkreten und nachweisbaren Gefahrensituation auftritt.

Diese angemessene Angst ist so alt wie die Menschheit, und wir lernen dieses Gefühl sehr früh in unserem Leben kennen. Dieses frühe Lernen ist ein lebensnotwendiger Anpassungsvorgang und bildet die Grundlage für unseren Selbsterhaltungstrieb, was zunächst einmal positiv ist. Diese Angst oder Furcht ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers und kann auf weitere emotionale Ausnahmesituationen, in die wir im Laufe unseres Lebens geraten, übertragen werden. Sie ist ein Warn- oder Alarmsignal und hilft uns, in derartigen Situationen möglicherweise besonnen zu reagieren oder lässt uns zurückschrecken. Mit Hilfe dieser Angst können wir Gefahr überhaupt erst erkennen und der Situation entsprechend "angemessen" reagieren.

Drei Angstformen werden im allgemeinen unterschieden

 

  1. Die angemessene oder normale Angst (man spürt sie in emotionalen Ausnahmesituationen, sie schützt)
  2. Angststörungen auf organischer Grundlage (zum Beispiel bei Herz- und Kreislaufkrankheiten, Migräne)
  3. Angstzustände auf psychischer Grundlage (zum Beispiel bei Depressionen, Schizophrenien)

 

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