Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Mit etwa 1,7 Quadratmetern Hautoberfläche ist sie Stoffwechsel-, Schutz- und Atemorgan in einem. In unserer modernen Gesellschaft finden wir ein gesundes, rosiges und klares Hautbild oder eben feine Poren besonders ansprechend und erstrebenswert.
Schlechte Einflüsse – die Killer feiner Poren
Die Ursachen von unreiner Haut, also nicht feine Poren, lassen sich in endogene und exogene Ursachen einteilen. Endogen bedeutet in der Medizin, dass etwas aus dem Inneren her wirkt. Dieses ist leider von uns nicht steuerbar, wie die Auswirkungen der Pubertät oder auch die genetische Veranlagung. Ebenso zählen zu dieser Gruppe hormonelle Umstellungen oder Schwankungen, wie eine Schwangerschaft, die psychische Verfassung, Allergien und Stress.
Exogen ist das genaue Gegenteil von endogen, dass heißt, dass etwas von außen her wirkt, wie der Kontakt mit schädlichen Substanzen, eine falsche Ernährung, Umweltbelastungen, Medikamenten- und Nahrungsunverträglichkeiten, Rauchen, berufsbedingte Einflüsse oder eine falsche Kosmetika.
Wie bekomme ich feine Poren?
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist die Grundlage einer schönen Haut. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass Fast-Food, Schokolade und in einigen Fällen sogar Milch das Hautbild negativ beeinflussen können. Also heißt es sich gesund und ausreichend zu ernähren, wie unter anderem mit viel frischem Obst und Gemüse, knackigen Salaten und viel Vitamin A, welches in Fisch, in Eigelb, in Milchprodukten, in Spinat, in Brokkoli, in Möhren, in Apfelsinen und auch in Grünkohl vorhanden ist. Um schädliche Sonnenstrahlung oder auch Umweltgifte abzuwehren, brauchen feine Poren nicht nur das Vitamin A, sondern auch Vitamin C, was in Zitrusfrüchten und in Grünkohl zu finden ist. Ebenso das Vitamin E, welches in verschiedensten Nüssen und Ölen vorhanden ist und auch Selen und Zink, die in Knoblauch, Weizen, Fisch, Milch und rotem Fleisch Bestandteile sind. Diese freien Radikalen schützen unsere Haut vor gefährlichen Schäden durch Oxidation. Außerdem heißt es: die Finger weg von Extremdiäten, die ziehen nu die elastischen Fasern der Haut in Mitleidenschaft und sind wahres Gift für feine Poren. Auch sollte stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, obwohl „viel trinken“ alleine auch nicht hilft. Tatsache ist zwar, dass viel trinken die Haut von innen heraus versorgt, aber feine Poren auch eine gesunde Schutzbarriere der Haut brauchen. Darum ist es vor allem wichtig Feuchtigkeit und die notwendigen Nährstoffe von außen zuzuführen und somit die Regenerationsfähigkeit der Haut auch in den untersten Schichten zu gewährleisten. Womit wir auch schon bei den Cremes wären. Auch wenn es allgemein heißt, dass teure Cremes besser wären als andere: dem ist nicht so. Eigentlich braucht unsere Haut nämlich gar keine Creme, vorausgesetzt natürlich es handelt sich um gesunde Haut. Diejenigen, die sich lange der Sonne oder trockener Heizungsluft aussetzen, sollten aber einer Austrocknung mit einer Creme mit natürlichen Bestandteilen entgegenwirken. Bei der täglichen Reinigung sollte ein seifenfreies Hautreinigungsmittel verwendet werden, da fast alle handelsüblichen Seifen einen zu hohen ph-Wert besitzen und dadurch den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen. Generell raten wir aber zu einer medizinischen Fachberatung, da eine Selbstmedikation immer mit größeren Risiken verbunden ist. Außerdem kann der Hautarzt nach einer Anamnese die passende Medikation für feine Poren verschreiben.