Wie ein Traum aus 1001 Nacht - Orientalisch wohnen

Wer orientalisch wohnen möchte, braucht lediglich ein wenig Fantasie, um die eigenen Wände in einen Wohntraum zu verwandeln.


Ein Bummel durch einen orientalischen Basar ist ein Fest der Sinne: Wenn man durch das Geflecht aus hunderten überdachten Durchgängen schlendert, betritt man eine Welt aus Farben, Gerüchen, Klängen und Bildern. Ein Potpourri aus Paprika, Muskat, Zimt und getrockneten Rosenknospen vermischt mit den feurigen Farben der Wüste, benebelt die Sinne und macht den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kein Wunder, dass viele Menschen orientalisch wohnen möchten!

Orient nach Hause holen
Ob nun Paläste wie aus 1001 Nacht, enge Gassen oder der heiße Wüstensand – mit dem Orient lassen sich viele Eindrücke verbinden. Mit ein wenig Fantasie und originellen Wohnaccessoires können Sie sich den Urlaub in die eigenen vier Wände holen. Zunächst sollten Sie die Augen offen halten und nach Inspirationsquellen suchen. Bummeln Sie durch Fachgeschäfte, statten Sie dem Deko-Discounter vor Ort einen Besuch ab oder schauen Sie einen Film. Auf Flohmärkten oder bei Versteigerungen lässt sich ebenfalls das ein oder andere interessante Stück erstehen, das perfekt in das Orient-Ambiente passt.

Kreativ werden und die Augen offen halten
Finden Sie nicht das, wonach Sie gesucht haben, müssen Sie selbst kreativ werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und innovativen Ideen entstehen völlig neue Wohnlösungen. Nutzen Sie beispielsweise die Unterseite eines alten Schrankes und gestalten Sie diese zu einem niedrigen Tisch um. Auch durch Teelichter und Lampen erzielt man ganz leicht einen orientalischen Touch.

Orientalisch wohnen mit den Farben der Wüste
Vorherrschende Farben sollten warme Erdtöne sein: Rot, Lila oder Gelb dürfen nicht fehlen. Feine Abstufungen und exklusive Farben – etwa Mokka, Terrakotta oder Gold – erinnern in ihrer Intensität und Farbenpracht an die marokkanische Wüste. Als Kontrast zu diesen feurigen Tönen können Sie kühle Grün- und Blaunuancen einsetzen. Anstatt eine ganze Wand in einer Farbe zu streichen, bieten sich verschnörkelte Ornamente an, die mittels einer Schablone aufgebracht werden. Ob als Bordüre oder vereinzelte Highlights – der Effekt ist immer wunderschön.

Handgearbeitete Möbel und Sitzkissen
Um den typischen Orientlook zu erzielen, sollten Sie bei den Möbeln nicht sparen, statt dem Stück vom Discounter sollten Sie auf handgefertigte Modelle setzen. Ein niedriger Tisch aus ungewöhnlichen Hölzern, beispielsweise Sheshamholz, in Kombination mit bunten Sitzkissen ist die ideale Voraussetzung. Da in orientalischen Ländern viel auf dem Boden gesessen wird, sollten Sie statt der klassischen Couchgarnitur einzelne Gruppen aus Sitzkissen arrangieren. Auch ein kleiner Beistelltisch mit Eisenbeschlägen, auf dem eine Shisha platziert wird, gehört natürlich dazu.

Opulente und bunte Accessoires
Die Basis ist gelegt, nun müssen Sie die geeignete Wohlfühlatmosphäre schaffen. Dies erreichen Sie am besten mit dem großzügigen Einsatz von Accessoires. Opulente und schwere Stoffe, bestickte Kissenhüllen, Mosaikmuster und dichte, gewebte Teppiche (Kelim) vervollständigen die Orient-Optik. Hängen Sie eine Wand mit dem Stoff ab, schaffen Sie Baldachine und befestigen Sie den Kelim an der Wand; so werden die Geräusche der Außenwelt gedämpft und Sie werden sich wie im Urlaub fühlen.

Süße Düfte
Nun folgt der Feinschliff. Stellen Sie Kakteen, Palmen oder ein kleines Feigenbäumchen auf, platzieren Sie goldene Schalen mit süßem Konfekt und Datteln und sorgen Sie für das richtige Licht. Öllampen oder selbst gebastelte Teelichter im Mosaikdesign spenden indirektes Licht und verleihen dem Orientzimmer einen heimeligen Glanz. Zudem können Räucherwerk und geflochtene Körbe zum Einsatz kommen.