Wie nutzt man Blu-Ray am besten?

Die Frage, wie nutzt man Blu-Ray am besten, ist schwer zu beantworten, weil die Technik sich noch in der Entwicklung befindet.


Die Blu-Ray-Technik ist sehr jung und noch nicht einmal zehn Jahre alt. Geräte dafür sind 2002 erstmals auf den Markt gekommen. Unkenrufe, die ein schnelles Ende der DVD prophezeit hatten, haben sich nicht bewahrheitet. Musik- und Filmaufnahmen gibt es inzwischen häufig für beide Techniken, und noch ist schwer zu entscheiden, wie man Blu-Ray am besten nutzt.

Für Blu-Ray sind besondere Abspielgeräte erforderlich

  • Wie nutzt man Blu-Ray am besten? Auf jeden Fall sind besondere – nicht ganz billige – Abspielgeräte erforderlich. Der Bestand in Deutschland an so genannten Bad-Spielern ist nach wie vor gering. Nachdem sich anfänglich alle Hightech-Firmen auf den Blu-Ray-Standard verständigt hatten, sind seither bereits wieder einige Unternehmen abgesprungen.
  • Während der Umsatz an VHS-Kassetten in den letzten Jahren stetig zurück gegangen ist, ist der an Blu Ray-Trägern, im Vergleich zum Umsatz an CDs, nur bescheiden gewachsen. Durchgesetzt hat sich die neue Technik jedenfalls, entgegen der Erwartungen der Hig-Tech-Industrie, bislang nicht.
  • Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass dieses auf der Laser-Technik beruhende System in seiner Kapazität noch begrenzt ist. Bislang werden Scheiben mit einem Durchmesser von zwölf Zentimeter und einem Fassungsvermögen von 25 Gigabyte angeboten. Die Entwicklung schreitet aber fort und bis 2013 sollen BD-Roms mit einem Speicher von einem Terrabyte auf den Markt kommen.

Der Umgang mit den Geräten ist kompliziert

  • Ob BD-Rom, BDR-R oder BD-RR – diese Technik eignet sich vorerst vorzugsweise für den Technikliebhaber, der mit solch komplizierten Geräten und Aufnahmeplatten umgehen kann. Für diesen stellt sich dann die Frage, wie nutzt man Blu-Ray am besten auch nicht, da man eben alles ausprobieren muss.
  • Dieser kann sicherlich auch mit der angekündigten neuen Phase-Change-Technik, mit doppelt so hoher Übertragungsrate von 72 Mbits/Sekunde beim Beschreiben, etwas anfangen. Dann soll auch ein Kopierschutz mit einer eindeutigen Identifikationsnummer hinzukommen.
  • Besonders geeignet sollen solche Blue-Rayx-Discs für Full-HD-Videos mit hoher Auflösung sein. Die benötigen allerdings mehr Speicherplatz und entsprechende Geräte. Die hohe Wiedergabequalität liegt weiter über den herkömmlichen Videos, wie sie über den Fernseher abgespielt werden.

Die geringen Absatzzahlen zeigen, dass die meisten Bürger skeptisch sind

  • Blu Ray Datenträger sind gegen mechanische Beschädigung und Schmutz hoch empfindlich. Sie werden daher ab Werk mit einer besonderen Schutzschicht versehen. Das macht diese für Aufnahmen des „Normalbürgers“ nur sehr bedingt tauglich.
  • Der geringe Bestand an Abspielgeräten und der immer noch sehr bescheidene Umsatz mit dieser neuen Technik zeigen, dass sich für die meisten Menschen die Frage, wie nutzt man Blu-Ray am besten, noch nicht stellt. Die Konsumenten bleiben skeptisch, wozu auch die hohen Preise ihr Übriges beitragen mögen. Noch ist nicht abzusehen, ob sich die Technik durchsetzen wird.