Wie Sie Anzeichen für einen Tumor im Kopf erkennen

Es kann wichtig sein, früh die Anzeichen für einen Tumor im Kopf erkennen zu können, um sich entsprechend rechtzeitig in eine ärztliche Behandlung zu begeben und den Tumor so bestenfalls zu besiegen.


Wer Anzeichen für einen Tumor im Kopf erkennen möchte, sollte wissen, dass es viele heilbare und gute, allerdings auch bösartige Tumore gibt. Das Gehirn selbst und die es umgebenden Strukturen, wie Nasennebenhöhlen, Schädelbasis, Augen, Hirnhaut, Felsenbeine und Knochen, können von einem Tumor im Kopf betroffen sein. Die einzelnen Symptome hängen sehr von der Lokalisation, dem Wachstum und von der Größe des Tumors ab. Wer Anzeichen für Tumore im Kopf erkennen will, sollte auf bestimmte Anhaltspunkte achten.

Die Häufigkeit der Tumore im Kopf
Im Bereich des Kopfes sind Tumore eher selten, wenn man die Häufigkeit mit Brust-, Darm- oder Lungenkrebs vergleicht. Der Tumor im Kopf macht in der Regel nur etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Pro Jahr erkranken ungefähr 8.000 Menschen in Deutschland an einem Tumor im Gehirn. Frauen sind dabei weniger betroffen als Männer. Prinzipiell kann der Gehirntumor in jedem Lebensalter auftreten, allerdings sind Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr am häufigsten betroffen. Wichtig ist also, dass man die Anzeichen für einen Tumor im Kopf erkennen kann.

Die Symptome für einen Tumor im Kopf

  • Oftmals bleibt ein Gehirntumor lange Zeit verborgen, ohne dass man Anzeichen für Tumor im Kopf erkennen kann, da am Anfang meist kaum Beschwerden auftreten. In der Regel wird der Tumor erst spät diagnostiziert und die Leiden können vieldeutig sein. Als häufigstes Symptom werden Kopfschmerzen genannt, besonders früh morgens und nachts. Diese Kopfschmerzen können sich spontan bessern und nehmen im Liegen zu. Im Allgemeinen werden die Kopfschmerzen immer stärker im Verlauf und herkömmliche Schmerzmittel bringen kaum mehr Linderung.
  • Weitere Anzeichen sind Sprach-, Schwindel- und Sehstörungen, Stauungspapille und Persönlichkeitsveränderungen. Es kann zu Erbrechen und Übelkeit kommen. Dies tritt schwallartig und meistens früh am Morgen auf. Auch Krampfanfälle mit unwillkürlichen Zuckungen einer Körperhälfte und Lähmungserscheinungen gehören zu den Anzeichen. Koordinationsstörungen, Vergesslichkeit und Ungeschicklichkeit können zudem als Krankheitsbilder genannt werden.

Die Behandlung

  • Wer Anzeichen für einen Tumor im Kopf erkennen konnte, sollte sich schnellstmöglich um eine Behandlung kümmern. Eine mikrochirurgische Operation kommt in der heutigen Zeit für die Entfernung des Tumors in Frage. Hierdurch kann betroffenes Gewebe auf den Millimeter genau entfernt werden. Würden so jedoch lebenswichtige Regionen des Hirns geschädigt werden, kann auch eine Strahlen- oder Chemotherapie eingesetzt werden.
  • Wenn ein Gehirntumor auftritt, so ist dies am häufigsten ein Tumor in der Hirnhaut oder im Kleinhirnbrückenwinkel. Durch einen mikroneurochirurgischen Eingriff kann der Tumor in der Regel aber komplett entfernt werden.
  • Werden Tumore über den Blutweg aus der Lunge oder aus dem Darm eingeschleppt, so handelt es sich um bösartige Tumore im Kopf, wie zum Beispiel ein Gliom, und eine Heilung ist nur selten möglich. Hier wird versucht, das Leben zu verlängern und die Lebensqualität zu erhalten.