Wie wird man Grundschullehrer - ein Wegweiser für Berufsanfänger

Wenn man sich die Frage „wie wird man Grundschullehrer“ stellt, ist man bereits auf dem rechten Weg, denn ein gesteigertes Interesse an der Arbeit mit Kindern ist die Grundvoraussetzung.


Einer neuen, heranwachsenden Generation den Start in das Schul- und Arbeitsleben so einfach wie möglich zu machen, den Kleinen Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen und ihnen die Vielfältigkeit des Lebens zu zeigen, ist eine Lebenseinstellung, die schnell zu einem Berufswunsch werden kann. Schließlich bringt man die wichtigste Eigenschaft für eine Tätigkeit an der Grundschule dann bereits mit, denn das Interesse an der Arbeit mit Kindern in den ersten vier Schuljahren ist die wichtigste Voraussetzung. Hat man dieses bei sich gefunden, stellt sich schnell die Frage „wie wird man Grundschullehrer“?

Vor dem Lehren selber lernen
Zunächst einmal muss man selbst lange die Schulbank drücken, denn ein Abitur ist die Basis auf dem Weg zum Beruf des Grundschullehrers. Der nächste Schritt ist der Beginn eines Studiums der Grundschulpädagogik. Bei der Wahl des Studienortes, kann man sich am Ruf der jeweiligen Universitäten orientieren. Dieser ändert sich jedoch meist relativ schnell, sodass man sich vor allem an der Universität seiner Wahl und in der dazugehörigen Stadt wohl fühlen sollte. Während früher auf die Frage „wie wird man Grundschullehrer“ die Antwort „Beginnen Sie ein Lehramtsstudium!“ stand, hat heute das Bachelor- und Mastersystem diese Studienform in der Mehrheit der Bundesländer abgelöst. Studierende absolvierenden dementsprechend ein mindestens sechs-semestriges Bachelorstudium, auf das dann noch ein Masterstudium aufgesattelt werden muss. Neben dem fachspezifischen Unterricht, besuchen Studenten Veranstaltungen in Pädagogik und auch Pflicht-Praktika stehen auf dem Stundenplan. Hat man schließlich seinen Master in der Tasche, schließt sich ein je nach Bundesland ein- oder zweijähriges Referendariat an, während dem man lernt, das an der Universität erworbene theoretische Wissen praktisch auf den Schulalltag anzuwenden. Das Referendariat schließt mit den Prüfungen zum zweiten Staatsexamen ab.

Fächerkombinationen klug wählen
Bereits die zweite Frage nach „wie wird man Grundschullehrer“ sollte sein: „Welche Fächerkombination wähle ich?“ Verpflichtend ist eines der beiden Hauptfächer Deutsch oder Mathematik. Aus den anderen zur Verfügung stehenden Fächern, kann man frei wählen. Es lohnt sich jedoch, die Kombination der Fächer gut zu planen, denn diese ist entscheidend, für die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Gängige Kombinationen wie Deutsch und Sachkunde sollten möglichst vermieden werden, da sehr viele Studierende sie wählen. Auf dem Arbeitsmarkt eine reelle Chance auf eine schnelle Einstellung haben dann nur die besten des jeweiligen Jahrgangs. Bei einer selteneren Kombination wie Mathe und Sport hingegen, kann man auch mit etwas schlechteren Abschlussnoten schnell eine Festeinstellung und Verbeamtung erhalten. Generell sollte man sich von der umfangreichen Antwort auf die Frage „wie wird man Grundschullehrer“ jedoch vor allem nicht abschrecken lassen, denn engagierte und begeisterte Lehrer werden immer gebraucht.