Wirkung und Anwendung von Cialis

Die Wirkung von Cialis funktioniert folgendermaßen: Die Pille nimmt Einfluss auf einströmendes Blut und Muskelzellen, sodass eine Erektion zustandekommt. Informieren Sie sich vor der Einnahme umfassend und achten Sie darauf, wann Sie das Präparat einnehmen müssen - dann steht einer aufregenden Nacht nichts mehr im Wege.


Bei sexueller Erregung ermöglicht ein Wechselspiel aus einströmendem Blut und Muskelzellen eine andauernde Erektion. Dies wird durch Botenstoffe, sogenannte Stickstoffmonoxide möglich, die bei beginnender An- und Erregung des Mannes ausgeschüttet werden. Diese Botenstoffe setzen einen weiteren Botenstoff, cGMP (cyclic-Guanosinmonophosphat), frei, der die Muskelzellen in den Schwellkörpern des Glieds erschlaffen lässt. Der Wirkstoff von Cialis, Tadalafil ist ein sogenannter PDE-5 Hemmer. Tadalafil blockiert das Enzym PDE-5, somit bleibt mehr vom Botenstoff cGMP im Blut. Die Muskelzellen arbeiten dauerhafter und die Erektion bleibt länger bestehen.

Wann muss Mann Cialis einnehmen?

  • Cialis kann seine Wirkung nur entfalten, wenn der Mann sexuelle Erregung verspürt. Dann also, wenn der Botenstoff Stickstoffmonoxid bereits freigesetzt wurde. Cialis kann weder sexuelle Lust hervorrufen noch stimulierend wirken. Als vorbeugende Therapieform ist Cialis daher nicht geeignet.
  • Die Wirkung von Cialis kann auch dann nicht gesteigert werden, wenn die Einnahme öfter erfolgt. Es ist völlig ausreichend, eine Filmtablette Cialis vor dem zu erwartenden Geschlechtsverkehr einzunehmen.

Was muss bei der Einnahme beachtet werden?

  • Die Einnahme von Cialis kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Einiges ist bei der Verwendung dennoch zu beachten: So sollten Patienten auf den gleichzeitigen Genuss von Grapefruitsaft verzichten, denn dieser erhöht die Wirkung stark, sodass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen um ein Vielfaches steigt.
  • Wann wirkt Cialis? Nach der Einnahme kann mit der gewünschten Wirkung innerhalb einer Stunde, in Einzelfällen jedoch erst nach sechs Stunden, gerechnet werden.

Wann darf Cialis nicht angewendet werden?

  • Cialis darf nicht angewendet werden bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung von Herzerkrankungen oder vorangegangenem Herzinfarkt. Cialis kann die Wirkung dieser Medikamente verstärken und so schwere Nebenwirkungen, zum Beispiel Kreislaufzusammenbrüche, hervorrufen.
  • Ebenfalls sollte auf die Einnahme von Cialis verzichtet werden, wenn gleichzeitig eine bakterielle oder virale Erkrankung vorliegt. In diesen Fällen sollte immer der Arzt informiert werden, um eine Therapieform zu wählen, die nicht in Wechselwirkung mit der Einnahme der vormals verschriebenen Medikamente steht.

Wirkungsdauer und Einfluss von Alkohol

  • Der Konsum von Alkohol hat, anders als beispielsweise bei Viagra, keinerlei Auswirkungen auf die Wirkung. Aufgrund der hohen Halbwertzeit (die Zeit, in der sich die Blutkonzentration eines Medikaments halbiert) wirkt Cialis deutlich länger als andere PDE-5Hemmer.
  • Die Wirkdauer von Cialis liegt zwischen 12 und 48 Stunden und wird auch nicht durch Faktoren wie dem Konsum von Alkohol oder den Genuss bestimmter Nahrungsmittel vermindert oder erhöht. In manchen Fällen bleibt eine Wirkung ganz aus. In solchen Sonderfällen sollte der Patient nicht eigenmächtig eine weitere Tablette einnehmen, sondern seinen Hausarzt konsultieren, der die Dosierung individuell auf die Bedürfnisse des Mannes einstellt.