Wissen - Psychologie verstehen

Wer sind wir. Warum werden wir krank und wie werden wir zu den Menschen, die wir sind? Beim Psychologie verstehen braucht man auch ein bisschen Wissen.


Der Begriff Psychologie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Kenntnis der Seele“. Heute versteht man darunter „Die Wissenschaft von den Zuständen des bewussten und unbewussten Seelenlebens“ Erstaunlich, diese Wissenschaft ist erst 150 Jahre alt!

Psychologie im Trend
Während also noch vor nicht allzu langer Zeit die Psychologie als eine Art Hokuspokus behandelt wurde, beschäftigen sich die modernen Menschen immer häufiger damit. An allen Ecken und Enden wird die Psyche des Menschen als Grund für alles mögliche deklariert. Krankheiten haben immer häufiger den Ruf „psychisch bedingt“ zu sein, jeder zweite ist schon in Behandlung eines sogenannten „Seelenklempners“ und Hobbypsychologen sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Die Suche nach dem Ich
Der Grund, warum alle Welt an der Psychologie so interessiert ist, ist so simpel wie einleuchtend. Schon seit die Menschheit existiert drängen sich ihr Fragen auf. Wer bin ich? Und wer sind die anderen? Was ist Realität und was macht mich aus?
Auf all diese Fragen scheint die Psychologie ihre Antworten zu haben, beziehungsweise scheint uns sogar die Antwort darauf zu geben, warum wir uns das alles fragen. Um uns zu verstehen, müssen wir allerdings als erstes Psychologie verstehen lernen.

Das Ganze sehen
Psychologie ist auch Anlass dafür, dass viele Mediziner sich immer mehr dahingehend orientieren, den Körper als Einheit zu betrachten und nicht jedes Organ einzeln zu behandeln.
Viele Krankheiten, so kristallisiert es sich heraus, hängen mit der Psyche zusammen oder werden von ihr beeinflusst. Die Homöopathie beschäftigt sich sehr mit diesem Zusammenhang und teilt die Patienten in bestimmte Typen ein, die sich durch bestimmte psychische und charakterliche Merkmale auszeichnen. Ausgehend von dieser Bestimmung wird die Behandlung festgesetzt.

Warum werden wir krank?
Eine Frage, die viele beschäftigt ist aber die nach dem Ursprung der Psyche. Sind uns bestimmte Verhaltensmuster und Phobien angeboren, oder werden wir später erst geprägt?
Wissenschaftler sind sich darüber noch nicht einig. Anzunehmen ist aber, dass eine Mischung aus beiden uns ausmacht.
Sicherlich ist aber Prägung ein sehr großer Teil. Negative Erfahrungen, sowie positive Momente werden seit unserer Geburt in unserem Gehirn vermerkt. In den sogenannten sensiblen Phasen sind sie besonders prägend.
Aber sind wir tatsächlich nur ein aus Prägung resultiertes Wesen, dass nur so oder so reagiert, weil die Prägung es vorschreibt? Können wir uns selbst überhaupt entkommen und inwieweit kann ich mein Leben überhaupt selbst bestimmen?
Ob uns am Ende nur vorgegaukelt wird, dass wir unser Fühlen und Denken unter Kontrolle haben, das kann wohl keiner beantworten. Noch nicht, aber wir machen Fortschritte und mit dem Bewusstsein und dem Wissen darüber, dass uns die Psyche vielleicht hier und da einen Streich spielt, sind wir schon ein ganzes Stück weitergekommen. Viele Punkte müssen so berücksichtigt werden, um Psychologie verstehen zu können.