The Work - Machen Sie sich frei von Ihren Gedanken

,,The Work" kann Ihnen dabei helfen, die Gedanken aufzudecken, die Ihnen Leid verursachen. Als Folge beginnt man die Welt so anzunehmen, wie sie ist.


Die Zahl der an Depressionen leidenden Menschen nimmt jährlich zu und der Ausweg aus diesem Zustand scheint für viele Menschen schwer zu finden zu sein. Dabei kann es so einfach sein, die Gedanken, die uns belasten, uns unter Druck setzen und uns traurig machen, zu entdecken und zu überwinden. Die meisten Menschen gehen bei ihrer Suche nach dem Glück in die vollkommen falsche Richtung. „The Work“ kann Ihnen dabei helfen, den richtigen Weg zu finden. 

Die Idee

  • Byron Katie litt selbst viele Jahre unter starken Depressionen, unter deren Einfluss sie es teilweise tagelang nicht schaffte, das Bett zu verlassen. Sie entdeckte eines Tages eher zufällig den Grund dafür, dass sie so litt. Sie bemerkte, dass sie sich immer dann schlecht fühlte, wenn sie glaubte, dass etwas anders sein „sollte“ („Mein Freund sollte mich mehr lieben“ oder „Mein Chef sollte mich mehr schätzen“) In den Momenten, in denen sie diese Gedanken bemerkte, sie hinterfragte und ihnen im weiteren keine Macht mehr einräumte, fühlte sie sich frei. 
  • Viele Menschen machen den Fehler, dass sie denken, die Welt müsse sich verändern, beziehungsweise Einflüsse von außen müssten sich verändern, damit es ihnen besser geht. Sie möchten die Welt so verändern, wie sie denken, dass sie sein „sollte“. Und hier liegt der Fehler. Es ist nicht die Welt an sich, die uns unter Druck setzt und Stress verursacht, es sind unsere Gedanken über die Welt. Wenn wir der Wirklichkeit so begegnen, wie sie ist und sie annehmen, können wir Freiheit und Freude erfahren. 

Der Prozess

  • Byron Katie hat einen Prozess entwickelt, den sie selbst als „The Work“ bezeichnet. Dieser hilft, die Stress verursachenden Gedanken zu identifizieren und zu überwinden. „The Work“ wird schriftlich allein oder mit einem Partner durchgeführt. Mithilfe besonderer Arbeitsblätter werden Gedanken aufgeschrieben, die Stress verursachen. Jeder einzelne Gedanke wird nachfolgend mit vier Fragen untersucht:
    1. Ist das wahr?
    2. Können Sie mit absoluter Sicherheit sagen, dass das wahr ist?
    3. Wie reagieren Sie, wenn Sie diesen Gedanken glauben?
    4. Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?

Gedanken leiten durch „The Work“

  • Danach werden die Gedanken in Ihren Formulierungen umgekehrt. Der Gedanke (zum Beispiel: „Er sollte mir besser zuhören.“) wird
    1. zu sich selbst umgedreht: „Ich sollte mir besser zuhören.“
    2. zum anderen umgedreht: „Ich sollte ihm besser zuhören.“
    3. in sein Gegenteil umgedreht. „Er sollte mir nicht besser zuhören.“
  • Für jede dieser Umkehrungen sollen dann drei Gründe gefunden werden, warum die neue Aussage genauso wahr oder sogar wahrer als der Ausgangsgedanke ist. Diese Auseinandersetzung mit dem Gedanken hilft dabei, ihn zu überwinden. Dabei spielen besondere neurologische Prozesse eine Rolle, die eine Veränderung der Hirnaktivitäten verursachen.