Wurfkiste für Hunde

Unterstützen Sie Ihre Hündin mit einer Wurfkiste für Hunde.


Wenn Ihre Hündin trächtig ist und die Welpen bei Ihnen zuhause zur Welt bringen und aufziehen soll, können Sie sie mit einer Wurfkiste für Hunde unterstützen. Ob selbstgebaut oder gekauft ist nicht so wichtig. Sie sollten bloß auf einige Details achten.

Warum eine Wurfkiste?
Eine Wurfkiste für Hunde stellt eine geschützte und sichere Umgebung dar, in der die Hündin ihre Jungen in aller Ruhe zur Welt bringen kann. In einer stabilen Kiste kann sie sich während der Geburt mit Vorder- und Hinterläufen abstützen, um die Wehen zu unterstützen. Nach der Geburt sind die erschöpfte Mutter und die blinden und tauben Welpen gegen Kälte und Nässe geschützt. Sobald die Kleinen zu Kräften kommen, sorgt die Wurfkiste dafür, dass sie nicht ausreißen.

Passende Größe
Eine Wurfkiste muss also die passende Größe für ihre Hündin haben, über einen ausreichend hohen Rand verfügen und einen Boden haben, der gegen Kälte isoliert. Die Größe richtet sich nach der Größe der Mutter, sie sollte soviel Platz haben, dass sie bequem liegen und auch ihre Position verändern kann. Bedenken Sie auch, dass nach der Geburt noch eine Handvoll wuselnder Hundebabys mit hinein passen müssen. Trotzdem sollte die Kiste nur so groß sein, dass die Hündin die Wände mit ausgestreckten Läufen bequem erreichen kann, um sich während der Geburt abstützen zu können.

Schutz für den Wurf
Ein durchgehender geschlossener Boden bietet ausreichend Schutz vor Kälte. Die Seitenwände sollten hoch genug sein, um die Welpen zurückzuhalten. Rechnen sie mit 20 bis 40 Zentimetern, je nach Hunderasse. Leisten oder Stangen, in einiger Höhe parallel zu den Wänden der Kiste angebracht, sorgen dafür, dass die Hundemutter Abstand zu den Wänden hält muss und ihre Jungen nicht versehentlich zwischen ihrem Körper und der Kiste einklemmt, wo sie ersticken könnten.

Wurfkiste selbst bauen
Als Material bietet sich unbehandelte Spanplatten an, diese sind günstig und einfach zu verarbeiten. Bei ausreichender Materialdicke lassen sie sich direkt miteinander verschrauben, bei dünneren Platten oder einer sehr großen Kiste sollten sie einen tragenden Rahmen aus Leisten oder Kanthölzern bauen, der Wände und Boden trägt. Achten sie darauf, gröbere Splitter zu entfernen, Kanten zu glätten und keine Schrauben zu verwenden, die so lang sind, dass ihre Spitzen hervorstehen. Die Vorderseite der Kiste sollte einen vertieften Ausschnitt haben, der als Aus- und Einstieg für die Mutter und die Kleinen dient. Damit diese nicht ausbüchsen, können Sie den Ausstieg mit einer einhängbaren Platte verschließen. Egal ob sie auf eine fertige Lösung oder einen Selbstbau zurückgreifen, wenn die Wurfkiste für Hunde alle Kriterien erfüllt, wird sie der Hundemutter und den Welpen in den ersten Wochen ein sicheres Zuhause bieten.