Yoga für Anfänger

Bei wem das Interesse an Yoga geweckt ist, wird sich vielleicht fragen, was man beim Yoga für Anfänger beachten sollte. Tatsächlich gibt es bestimmte Yoga-Formen, die sich gerade für Einsteiger eignen.


Immer mehr Menschen interessieren sich gerade aus gesundheitlichen Gründen für Yoga. Die positive Wirkung auf das Wohlbefinden lockt besonders gestresste Stadtmenschen mit chronischen Beschwerden. Viele eher unsportliche oder untrainierte Menschen zweifeln allerdings daran, ob dies wirklich eine für sie geeignete Trainingsmethode ist, da viele Übungen großes Körperbewusstsein, Dehnbarkeit und Kraft verlangt. Wenn man Yoga-Meistern bei den Übungen zusieht flößt einem die enorme Körperbeherrschung viel Respekt ein. Doch jeder fängt einmal klein an und muss sich und den Körper an die Übungen gewöhnen. Daher kann man sagen, dass Yoga für jeden noch so untrainierten Menschen geeignet ist, denn die Übungen werden immer nach dem individuellen Leistungsvermögen durchgeführt. Das Fitnesslevel steigert sich automatisch mit der Zeit und man beginnt schwierigere Übungen auszuführen.

Hatha Yoga
Das Yoga für Anfänger ohne jegliche Erfahrung ist Hatha Yoga. Besonders geeignet ist dieses Form, da bei ihr zunächst das bewusste Wahrnehmen und Lösen der Verspannungen in der Muskulatur im Vordergrund steht. So können Ungeübte sich zunächst langsam an die Bewegungen rantasten und ihren Körper auf die Übungen vorbereiten. Hatha Yoga ist eine Form, bei der vor allem das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist das Ziel der Übungen ist. Dazu gibt es eine Reihe körperlicher Übungen, Asanas genannt, sowie Atemübungen, die sogenannten Pranayama, welche mit Meditation kombiniert zu einem solchen Gleichgewicht führen sollen. Der Begriff „Hatha“ aus dem Sanskrit bedeutet Kraft, Unterdrückung und Gewalt. Er bezieht sich auf die geistige Entwicklung auf dem Weg zum Gleichklang von Körper und Seele, die Hartnäckigkeit und Kraft, die man braucht um das Ziel zu erreichen.

Asanas - die bekanntesten Yogaübungen
Das Ziel der Asanas ist die Muskeln zu dehnen und strecken, was sehr wichtig ist, da viele Menschen durch zu wenig oder zu einseitigen Sport verkürzte Muskelgruppen haben. Yoga für Anfänger zielt also nicht so sehr auf die innere Erleuchtung ab sondern auf die Kräftigug eines lange vernachlässigten Körpers. Die Wirbelsäule wird mithilfe der Übungen gestreckt, Verspannungen gelöst und die inneren Organe dadurch gestärkt. Bei jeder Übung wird eine Weile die Position gehalten. Auf diese Weise, wenn der Körper erst einmal wider entkrampft ist, kann auch wieder die Lebensenergie, das Prana, ungehindert von Verspannungen fließen. Dadurch hat man außer einem besseren Körpergefühl wesentlich mehr Energie und geistige Konzentration. Zur Vorbereitung wärmt man sich meist mit dem Sonnengruß auf.