Wer eine Ausbildung zum Yogalehrer machen möchte, sollte sich vorher gründlich informieren, damit er die Ausbildung an einer zertifizierten und anerkannten Schule absolviert. Überprüfen Sie vorher außerdem die Angebote, es gibt Ausbildungen, die über drei Jahre andauern, andere wiederum sind nur auf einen Monat angelegt. Bei einem seriösen Kurs dauert die Ausbildung zum Yogalehrer mindestens zwei bis drei Jahre. Generell müssen die Kosten für die Yogalehrerausbildung selbst getragen werden, oft bieten die Verbände auch Weiterbildungen an, sodass man zum Beispiel eine Zusatzausbildung erhält, um Yoga für Kinder zu unterrichten.
Welchen Verband wählen?
Es gibt verschiedene Yogalehrerverbände in Deutschland, einer der bekanntesten ist der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V.. Informieren Sie sich vorher gründlich über die Unterschiede in den Anforderungen der einzelnen Verbände sowie in der Yogalehrerausbildung. Schließt man die Ausbildung mit einem Yoga-Diplom ab, sollte man immer hellhörig werden. Dies ist nämlich grundsätzlich nur Hochschulen gestattet, hierhinter verbirgt sich höchstwahrscheinlich ein schwarzes Schaf.
Mehr als nur Bücherwissen
Ein Yogalehrer braucht eine Basis, um Yoga selbst unterrichten zu können, dafür reicht auf keinen Fall nur angelesenes Wissen. Das Yoga sollte ins tägliche Leben integriert werden, sodass man Prana (Lebensenergie) hat, um Yoga zu unterrichten und sein Wissen an andere weiterzugeben. Für viele wird die Ausbildung zur Selbsterfahrung und erlaubt ihnen eine Bewusstseinserweiterung.
Was gehört zur Yogalehrerausbildung?
Den Schülern soll ein Grundwissen in den verschiedenen Bereichen des Yoga vermittelt werden, es werden Einblicke in die indische Geschichte des Yoga, die Yoga-Psychologie, Meditation, Wirkungsweise und Therapie gegeben.
Voraussetzungen
Bei vielen Verbänden muss man, um eine Ausbildung zum Yogalehrer zu machen, über 25 sein und eine gewisse persönliche Reife besitzen. Oft wird auch eine abgeschlossene Schul-, sowie Berufsausbildung vorausgesetzt. Einige Kenntnisse in der menschlichen Anatomie und pädagogische Fähigkeiten sind ebenfalls erwünscht, sodass man ohne Schwierigkeiten Körperübungen (asanas) und Atemtechniken (pranayamas) vermitteln kann.