Zeckenbiss Borreliose - eine tückische Infektionskrankheit

Zeckenbiss Borreliose: Die Krankheit Borreliose, die bei einem Zeckenbiss übertragen werden kann, kann unter anderem bei einer erneuten Rötung der Stelle, wo die Zecke sich festgebissen hatte, erkannt werden


Eine halbe Million chronisch Erkrankte – allein in Deutschland. Eine Zahl, die kaum vorstellbar ist, von der aber die Selbsthilfeorganisationen ausgehen. Borreliose, die Infektionskrankheit, die durch einen Zeckenbiss übertragen wird, verursacht chronische Gelenkbeschwerden und kann sogar den Herzmuskel schädigen. Anders als bei FSME kann man sich aber nicht gegen Borreliose impfen lassen.

 

Zeckenbiss Borreliose - Symptome

Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Während das FSME-Virus nur in bestimmten Regionen auftritt, treten Borrelien-Bakterien überall auf. Das bedeutet, dass Sie sich überall in Deutschland mit Borreliose anstecken können, wenn Sie von einer Zecke gebissen werden. Besonders lichte Wälder, wo sehr viele Farne, Büsche und Gräser wachsen, sind daher entweder zu meiden oder richtig angezogen zu betreten. Sogar im eigenen Garten können Zecken vorkommen.

Die Behandlung
Da Zeckenbiss Borreliose eine heimtückische Krankheit ist, lassen sich die Anzeichen einer Infektion nur schwer beurteilen. Teilweise bleiben sie auch gänzlich aus. Nichtsdestotrotz gibt es typische Alarmsignale und wer häufig wandern geht, sollte wissen, worauf man achten muss, um schnellstmöglich die Diagnose stellen zu können. Je früher die Behandlung der Borreliose beginnt, desto erfolgreicher ist die Therapie.

Wenn Sie von einer Zecke gebissen wurden, sollten Sie die Einstichstelle beobachten. Eine leichte Rötung gleich nach dem Zeckenbiss ist ganz normal. Wenn sich diese Stelle jedoch nach wenigen Tagen wieder rötet und sich diese Rötung ausbreitet, kann das auf Borreliose hindeuten. Ein Arztbesuch und eine Behandlung mit Antibiotika ist dringend angeraten.

Häufig ist es so, dass sich die Rötung erst nach Wochen, wenn man sich an den Biss nicht mehr erinnern kann, ausbreitet. Auch hier sollte man aufmerksam sein und sofort den Arzt aufsuchen. Eine ausbleibende Therapierung durch Antibiotika kann gravierende Sekundärsymptome zur Folge haben. Kopfschmerzen, Gelenk- und Herzbeschwerden, sogar Lähmungen können die Folge sein.

Im Spätstadium kann nur eine massive Antibiotika-Behandlung die Borreliose heilen. Jedoch sei davor gewarnt, Antibiotika prophylaktisch gegen Borreliose einzunehmen. Denn eine solche Behandlung kann Resistenzen auslösen. Also, die Rötung nach einem Zeckenbiss beobachten und sich durch einen Arzt behandeln lassen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite!