Zierapfel: Bepflanzung und Pflege

Wer einmal den üppigen Blütenschmuck und die leuchtenden kleinen Früchte an einem Zierapfel gesehen hat, möchte dieses Schmuckstück auch in seinem Garten haben.


Der Name "Zierapfel" ist eigentlich ein Sammelbegriff für etwa dreißig Arten und vielen Sorten. Wenn im Garten nur wenig Platz ist, ist der Sargents Zierapfel am besten geeignet. Da er meist strauchartig wächst und eine Höhe von maximal drei Meter erreicht. Um die Schönheit des schmucken Gehölzes gerecht zu werden, sollte der Sargents am besten an einem Ort gepflanzt werden, wo er sich ungestört entfalten kann. An den Zweigen des Strauches bilden sich oft Dornen. Der Sargents Zierapfel kommt ursprünglich aus Japan, daher ist er ein mildes Klima gewöhnt.  Deshalb ist es wichtig für einen geschützten und sonnigen Standort zu sorgen. Auch sollte der Boden nicht zu schwer und reich an Nährstoffen sein. Außerdem verträgt der Strauch keine Staunässe, das gilt ebenso für einen zu trockenen Boden. Ansonsten ist der Strauch pflegeleicht und mit guter Gartenerde zufrieden. Ein Rückschnitt des Sargents ist nicht notwendig, nur abgestorbenes Holz sollte vorsichtig heraus geschnitten werden. Schon ab Mai beginnt der Sargents-Strauch sich mit rosafarbenen Knospen zu schmücken. Die Blüten sind dann allerdings reinweiß.

Vielen Sorten im Handel erhältlich
Neben dem Zierapfel Sargents sind auch die Sorten Toringo-Zierapfel und Malus sieboldii sehr beliebte Arten. Und ebenso wie der Sargents, mag auch der Toringo die Sonne. Ansonsten ist er ebenso pflegeleicht und benötigt keinen Schnitt. Seine Blüten sind weiß bis hellrosa. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich Minifrüchte, sie wachsen während des Sommers heran. Diese kleinen Früchte sind rund und gelbgrün, ganz selten auch mal rötlich.
Vom Malus sieboldii gibt es verschiedene Sorten im Handel. Am beliebtesten ist die Sorte "Van eseltine". Diese Sorte wird vier Meter hoch und die Blüten sind von einer kräftigen rosa Farbe. Die Früchte sind gelb und haben rote Bäckchen.

Befall von Mehltau bei Zieräpfeln
Ab und zu kann die Pflanze von Mehltau befallen werden. Dann sind die Blätter mehlig weiß, die Spitzen werden dürr und rollen sich ein. Um den Mehltau zu bekämpfen, sollten die befallenen Teile im Winter während des Austriebs zurück geschnitten werden, was meist schon bei der Bekämpfung des Mehltaus ausreicht.
Die optische Wirkung eines gepflegten Zierapfels ist verblüffend und bringt über Jahre Freude.