Ziergras – Füllt den Garten mit schönem Grün auf

Wie Sie mit exotisch wirkendem Ziergras nicht nur Ihren Garten verschönern, sondern auch Ihr Leben umgestalten werden.


Ziergras findet man in der freien Natur an verschiedenen Standorten und in unzähligen Wuchsformen. Immer öfter finden wir es auch in einheimischen Gärten. Mit ihren dezenten Farben und ihrem filigranen Wuchs verfügen Ziergräßer über die Eigenschaft, einzelne Bereiche eines Gartens harmonisch miteinander zu verbinden und verbreiten außerdem eine natürliche, beruhigende Atmosphäre.

  • Verspielte Blütenstände faszinieren uns im Sommer und im Herbst erstrahlen sie in wunderschönen Farben wie Karmesinrot oder Goldgelb, sind geschmückt mit Spinnennetzen und Tautropfen, und im Winter kann man sich an den mit Eis oder Reif verzierten Stauden erfreuen.

 

Die verschiedenen Arten und ihre Erkennungsmerkmale

  • Pflanzen, die schmale, linealische Blätter besitzen, werden in der Praxis als Ziergräser bezeichnet. Sie gehören zur Gattung der Stauden, das heißt es sind krautartige Pflanzen, die überwiegend winterfest sind. Die Gattung der Gräser umfasst drei Familien: die der Süßgräser, zum Beispiel: die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa), die Familie der Sauergräser, zum Beispiel: die Fuchsrote Segge (Carex buchananii), und die Familie der Binsengewächse, zum Beispiel: Weißliche Hainsimse (Luzula luzuloides).

 

Der perfekte Standort für Ihre Ziergräser

  • Die meisten Gräser mögen freie, heiße und trockene Standorte, wie das bekannte Pampasgras (Cortaderia Rosa Feder). Aber es gibt auch das genaue Gegenteil, wie zum Beispiel die Waldmarbel (Luzula sylvatica). Sie mag ihren Standort kühl, feucht und schattig. Wie Sie sehen: Es gibt zu jedem Standort das passende Ziergras und Sie werden mit Sicherheit die richtigen Pflanzen auch für Ihren Garten finden.

 

Die richtige und optimale Pflege

  • Es gibt Ziergras, wie den Bambus, der als stark wachsend bekannt ist und daher im Frühjahr mit etwas zusätzlichem Kompost oder Dünger versorgt werden sollte. Alle anderen Gräser benötigen meist keine "extra" Gaben, aber „Die Ausnahme bestätigt die Regel“, und um Fehler vorzubeugen, sollten Sie in einer Nährstoff-Bodenanalyse den Wert Ihres Bodens bestimmen. Einfache Anleitungen dafür gibt es zum Beispiel bei Ihrer Baumschule oder im Internet.

 

Das fachgerechte Vermehren Ihres Schützlings

  • Einfacher geht es nicht: Sie schneiden im Herbst einige Ähren von Ihrem Ziergras und nehmen den Samen heraus. Dieser wird auf eine mit sandiger Aussaaterde gefüllte Schale gestreut, hell gestellt und konstant feucht gehalten. Bis zu vier Wochen kann es dauern, bis sich die ersten Keimlinge zeigen. Sobald diese die ersten Blätter haben, dürfen Sie die Pflanzen in einzelne Töpfe umsetzen. Bis zum Frühjahr lagern sie die jungen Pflanzen an einem frostfreien und hellen Platz. Dann dürfen sie endlich hinaus in den Garten an einen vollsonnigen Standort.

 

Schädlinge und Krankheiten - Eine Seltenheit bei Ziergräsern

  • Die meisten Arten der Ziergräser werden nicht von Schädlingen und Krankheiten heimgesucht. Bei zu dichtem Stand kann es allerdings bei Blauschwingel und Zittergras zu Botrytispilz (Schimmel) führen, was sich durch eine gute Standortwahl und einen richtigen Rückschnitt vermeiden lässt.

 

Das sollten Sie nicht vergessen

  • Schönes, gesundes Ziergras bekommen Sie als Saatgut oder Pflanze in Ihrer ortsansässigen Baumschule oder im Gartenfachmarkt. Denn: wie Pflanzenzüchter und Gartenpoet Karl Foerster so schön sagte: "Ein Garten ohne Gräser ist grässlich!".