Zinkmangel - Ursachen, Symptome, Bekämpfung

Zinkmangel kann man leicht durch die unterschiedlichsten Maßnahmen verhindern oder beseitigen.


Es sind zunächst eher diffuse Beschwerden, die an einen Zinkmangel denken lassen. Besteht auch nur eine geringfügige Unterversorgung des Körpers mit diesem Spurenelement, kann es zu unterschiedlichen Reaktionen kommen. Aufgrund einer mit dieser Tatsache verbundenen Schwächung des Immunsystems treten beispielsweise Erkältungen häufiger auf als üblich. Besteht der Mangel über einen längeren Zeitraum hinweg und wird diesem Zustand nicht entgegengewirkt, kann es zu diversen gravierenden Krankheitserscheinungen kommen.

Die Ursachen erkennen
Einseitige Ernährung oder regelmäßiger Alkoholkonsum können einen Mangel an Zink nach sich ziehen. Auch Vegetarier laufen Gefahr, aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten nicht genügend Zink zu sich zu nehmen. Teilweise lässt sich aber auch eine erblich bedingte Störung im Zinkstoffwechsel festmachen. Durch häufige Einnahme von Abführmitteln oder der Antibabypille kann ebenfalls ein Mangel entstehen. Ältere Menschen, Kinder und Schwangere haben zudem einen erhöhten Zinkbedarf. Selbst Stress kann ausschlaggebend dafür sein, an einem Zinkmangel zu leiden. Ungesunde Ernährung, die hauptsächlich aus Fastfood besteht, ist ein weiterer Faktor, der zu beachten ist.

Die Symptome deuten
Ein Zuwenig an Zink bestraft der Körper mit dem Auftreten unterschiedlicher Beschwerden. Vermehrter Haarausfall, aber auch schlecht heilende Wunden, können Indizien sein. Infektionen entstehen und Entzündungen treten gehäuft auf. Generell sind es sämtliche Hautprobleme, für die ein Zinkmangel verantwortlich sein kann. Selbst bei depressiven Verstimmungen ist ein Mangel an Zink in Erwägung zu ziehen. Gleiches gilt im Zusammenhang mit einer unbeabsichtigten Gewichtsabnahme. Tritt eins dieser Symptome auf, vielleicht sogar mehrere, wird ein Mangel an Zink im Körper wahrscheinlich die Ursache sein.

Dem Mangel an Zink gezielt begegnen
Zink findet sich vornehmlich in Fisch, Fleisch und Milchprodukten. Den größten Zinkanteil haben dabei Innereien aufzuweisen. Durch eine ausgewogene Ernährung unter Einbeziehung dieser Produkte lässt sich der Zinkbedarf eines Menschen grundsätzlich decken. Dies ist jedoch nicht immer möglich. In stressbeladenen Situationen oder dann, wenn eine Diät durchgeführt wird, kann es durchaus sinnvoll sein, dem Körper zusätzlich Zink in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zuzuführen. Auch Senioren sollten auf diesem Weg einen Zinkmangel vermeiden. Nicht zuletzt sind Vegetarier hierauf nahezu angewiesen. Denn weder in Obst, noch in Gemüse ist ein hoher Anteil des lebenswichtigen Spurenelements vorhanden. Obwohl auch Getreide und Hülsenfrüchte über akzeptable Zinkmengen verfügen, lassen sich diese aufgrund schwerer Lösbarkeit nur zu einem geringen Teil durch den Körper verwerten.