Zinshäuser: Was ist erlaubt? Was nicht?

Traum der ersten Wohnung kann sehr schnell einen negativen Beigeschmack haben, denn wenn man in sogenannte Zinshäuser zieht muss man sich an Spielregeln halten, die für viele nicht bekannt sind.


Grundsätzlich ist im Mietvertrag alles geregelt. Der Mietvertrag ist aber für viele Mieter eine sogenannte Urkunde zum Wohnen und man beachtet gewisse Regeln und Einschränkungen nicht. Ist es zum Beispiel in Ordnung, einen Hund oder eine Katze als Haustier zu halten?

Was in Zinshäuser nicht erlaubt ist
Oft ist in Mietverträgen verankert, dass gewisse Tiere nicht als Haustiere gehalten werden müssen. Meist sind in Wohnungen, welche durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden, exotische Tiere, wie etwa Schlangen, Spinnen oder Echsen untersagt zu halten. Bei Hunden wird oft der Verweis in den Mietvertrag geschrieben, dass die Hausordnung beim Thema Lärmbelästigung nicht verletzt werden darf. Es muss somit dem Hundehalter klar sein, dass sein Hund vor 7.00 Uhr Früh und nach 22.00 Uhr Abend keinen aufsehenerregenden Lärm machen darf (lautes Bellen).
Auch darf nach 22.00 Uhr meistens die Lärmfrequenz der eigenen vier Wände nicht darüber hinausgehen, sodass der Nachbar ungestört seinen Schlaf halten kann.
Bauliche Veränderungen sind ebenfalls zu unterlassen, wenn sie gravierend die Wohnung verändern sollten, was einen Wertverlust nachziehen sollte. Es muss somit vorher mit dem Eigentümer des Hauses besprochen werden, welche baulichen Veränderungen (Wegreißen von Wänden etwa) vorgenommen werden sollen und ob diese genehmigt werden.
Zudem sind auch bei elektrischen Schaltanlagen Gutachten und Verweise einzuholen, die nach einer Erneuerung oder Zubau eines Sicherungskastens vorgelegt werden müssen.

Was Sie aber in Zinshäuser dürfen
Natürlich dürfen Sie Ihre Wohnung so gestalten, wie es Ihnen gefällt. Sie dürfen die Wohnung je nach Belieben Ausmalen, egal welche Farbe Sie dafür verwenden. Auch Möbel oder sogar Einbauküchen sind erlaubt, wobei bei Einbaugeräten nach dem Auszug oft das Problem aufkommt, dass man diese nicht mitnehmen kann, da die neue Wohnung anders konstruiert ist.
Natürlich haben Sie aber nach dem Auszug die Möglichkeit einen Nachmieter zu suchen und zu finden, welcher Ihnen eine Ablöse zahlt. Hier müssen Sie darauf achten, ob es Vorgaben vom Vermieter gibt, welche Ablöse verlangt werden darf. Hier ist es wichtig zu wissen, ob die Zinshäuser vom Staat oder von privaten Personen betrieben werden.