Zöpfe selber flechten: Anleitung

Wenn man Zöpfe selber flechten will, sind der Fantasie bei den unterschiedlichsten Zöpfen keine Grenzen gesetzt!


Ein Zopf ist – für lange Haare – nicht nur eine praktische Frisur. Mit der richtigen Flechttechnik kann man für jeden Anlass ein schönes Styling zaubern. Viele Frauen mit langen Haaren schrecken aber leider immer wieder zurück, wenn es um das Thema Zöpfe selber flechten geht. Das ist unberechtigt, denn mit der richtigen Vorbereitung und etwas Übung, gelingen bald die schönsten Zöpfe. Wichtig ist, wenn man Zöpfe selber flechten will, dass man einen passenden Kamm oder eine Bürste verwendet. Gerade wenn man beginnt selbst zu flechten, sollte man sich einige Haarklammern bereitlegen, um abgeteilte Strähnen zu befestigen. Außerdem müssen die Haare glatt und gut durchgekämmt sein.

Französischer Zopf

  • Der Klassiker wenn man Zöpfe selber flechten möchte, ist der Französische Zopf, der sich besonders gut zu feierlichen Anlässen eignet. Beim Französischen Zopf beginnt man damit, dass man zuerst eine Haarpartie vom Rest der Haare trennt, diese kann sich auf der Kopfmitte oder auch seitlich befinden.
  • Die Partie wird in drei gleichgroße Teile geteilt und man beginnt nun mit dem Flechten. Dafür legt man den linken Haarstrang über den Rechten, sodass sich der Linke wieder in der Mitte befindet.
  • Nun wird von der nächsten Haarpartie auf der linken Seite wieder eine Strähne aufgenommen und zur linken Seite des angefangen Zopfs hinzugefügt und anschließend von der linken zur rechten Seite geflochten. Das Gleiche macht man nun mit der rechten Seite. Diese Schritte werden wiederholt, bis zum Ende des Zopfs.

Bauernzopf

  • Ganz gleich wie der Französische Zopf, funktioniert auch der Bauernzopf, allerdings ist dieser eher die legerere Variante davon. Entgegen seines Namens ist der Bauernzopft ganz und gar nicht plump, im Gegenteil, dies ist einer der kreativsten möglichen Formen, wenn man Zöpfe selber flechten will.
  • Bei dieser Form können entweder alle Haare, oder aber auch nur Haarpartien verflochten werden. Der Zopf kann entweder sehr fest, oder aber auch sehr locker geflochten werden, außerdem kann man ihn überall am Kopf platzieren.
  • Er ist gleich wie der Französische zu flechten, nur dass beispielsweise auch Strähnen herunter hängen können. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Fischgrätmuster

  • Ähnlich dem Französischen Zopf ist auch das Fischgrätmuster. Dabei werden die Haare zuerst in drei gleich große Strähnen geteilt. Aus jedem Teil wird nun eine dünne Strähne genommen und diese werden einmal übereinander gelegt.
  • Anschließend wird aus den getrennten Strähnen wieder eine dünne genommen und zu den Ersten hinzugefügt. Dies setzt man so oft fort, bis alle drei dicken Strähnen verflochten sind.
  • Der Französische Zopf und das Fischgrätmuster sind, wenn man Zöpfe selber flechten möchte, eher schwieriger und man benötigt am Anfang vielleicht etwas Hilfe. Aber bereits nach ein paar Versuchen sollte es gut klappen.