Zopf- und Flechtfrisuren sind praktisch und machen Frauen und Mädchen mit langen Haaren das Leben leicht. Denn Zöpfe ermöglichen das Tragen langer Haare bei der Arbeit oder auch beim Sport. Sie vermeiden ein Verfilzen der Haare. Diese Frisur ist variabel und kann je nach Anlass mal sportlich, romantisch verspielt oder auch klassisch mondän wirken. Mit ein bisschen Übung entstehen verschiedene Looks für viele Gelegenheiten.
Der einfache Pferdeschwanz
Das mindestens schulterlange Haar wird hinter dem Kopf auf einer bestimmten Höhe zusammengefasst. Mit einem bunten Haargummi zusammengehalten, wirkt der Pferdeschwanz als legerer Freizeitlook oder in Kombination mit Sportbekleidung aktiv und jugendlich. Mit leichten Wellen versehen, eignet sich der Pferdeschwanz auch für einen flotten Partylook. Tief im Nacken gebundene Pferdeschwänze, die sogenannten Mozartzöpfe, wirken hingegen klassisch und elegant. Mit einer schicken, zur Haarfarbe passenden Schleife geschmückt, passt der Mozartschopf gut zu einem Ballkleid und einem leichten Abend Make-up in den gerade angesagten Nude- Tönen. Eine aus dem Haarschopf hervorgezogene und um den Haargummi herum gewickelte Strähne gibt den letzten Schliff und sorgt garantiert für den ein oder anderen Augen-Blick.
Der Fischgrätenzopf
Von der Grundform des Pferdeschwanzes ausgehend, flicht man den Fischgrätenzopf. Der Pferdeschwanz wird hierfür in zwei Haarstränge aufgeteilt, dann nimmt man eine rechte Strähne vom rechten Haarstrang auf und vereint sie mit dem linken Haarstrang, anschließend nimmt man eine linke Strähne vom linken Haarstrang auf und verknüpft sie mit dem rechten Haarstrang. So geht es weiter, bis der Zopf vollendet ist. Der Fischgrätenzopf eignet sich besonders für anspruchsvolle Situationen, in denen die Trägerin attraktiv wirken, aber ihren Haaren keine besondere Aufmerksamkeit widmen möchte. Eine solche Situation ist beispielsweise ein Reitausflug oder ein Shoppingbummel. Eine Jeans und ein kariertes Hemd bilden die ideale Ergänzung für diesen mädchenhaften Look.
Holländischer und Französischer Zopf
Für den französischen, anliegenden Zopf wird das lose, lange Kopfhaar in linke, rechte und obere Haarpartien eingeteilt und gekämmt. Von den oberen Haarpartien ausgehend, flicht man einen Zopf, bei jedem Schritt wird Haar von den rechten und von den linken Haarpartien mit eingeflochten, nachdem die linken beziehungsweise rechten Haarstränge über den mittleren Haarstrang gereicht wurden.
Beim holländischen, aufliegenden Zopf wird hingegen bei jedem Schritt der linke beziehungsweise rechte Haarstrang nicht über den Mittelstrang hinweggereicht, sondern unter ihm hindurch. Beide Zöpfe sind der ideale Kopfschmuck für den Strand oder das Freibad, in Kombination mit einer typgerechten Bademode ergeben sie ein verspieltes und lässiges Aussehen.
Zopfkränze und romantische Looks
Mit Fantasie entstehen auf beiden Seiten des Scheitels auch kleinere zwei- oder dreisträngige Zöpfe. Zu Zopfkränzen zusammengesteckt und mit einem eingeflochtenen, passenden, farbigen Band geziert, entsteht eine romantische, märchenhafte Frisur. Ein in der Farbe abgestimmtes elfengleiches Kleid und ein natürliches Make-up mit Betonung der Wangen durch Rouge ergänzen den Look auf ideale Weise.
Haarteile ergänzen kurze Haare
Für zu kurze Haare bietet der Handel passende Haarteile. Diese sollten jedoch immer aus Echthaar bestehen, um nicht billig zu wirken. Mit einem Schmuckaccessoire wird der Übergang vom Eigenhaar zum Fremdhaar überdeckt. Eigenhaare, beispielsweise Teile des Ponys, können ebenso den Übergang spielerisch verdecken. Elegante Zopffrisuren dieser Art eignen sich besonders gut für den Ballabend oder den Besuch in der Oper.