Zum Fasching als Indianer verkleiden – so geht's

Wer sich an Fasching als Indianer verkleiden möchte, kann bei der Kostümherstellung großen Bastelspaß erleben. Da ist für Jung und Alt – einfach für jeden was dabei.


Sowohl Kinder als auch Erwachsene gehen gerne an Fasching als Indianer, denn eine lustige Verkleidung, mit der man leicht ein Wild-West-Feeling aufleben lassen kann, sorgt für gute Laune. Ein solches Kostüm lässt sich entweder käuflich erwerben oder aber mit viel Spaß selber herstellen.

So lässt sich der Traum von Fasching als Indianer preiswert verwirklichen

  • Benötigt werden eine schwarze Perücke (möglichst mit zwei Flechtzöpfen), entweder ein Kartoffelsack oder ein überlanges T-Shirt, eine Strumpfhose oder Hose (wahlweise Jeans oder Lederhose), ein Stirnband, ein paar bunte Federn (zu erwerben im Karnevalsfachhandel), bunte Perlen (wahlweise auch Holzperlen) sowie Textil- oder Acrylfarbe.
  • Zunächst gilt es zu entscheiden, ob man nun eine Indianerhose mit ausgefranstem Bein oder den klassischen Indianerrock beziehungsweise einen Hosenschurz tragen möchte. Entscheidet man sich für die Hose, zieht man einfach am Ende eines jeden Hosenbeins mit einer Schere die indianertypischen Fransen. Die Hose kann zudem noch mit Perlen oder ähnlichem bestickt werden. Entscheidet man sich für den klassischen Indianerrock, nimmt man ein überlanges T-Shirt beziehungsweise einen Kartoffelsack, schneidet die Ärmel ab und schneidet auch hier die typischen Fransen rein. Abgerundet werden kann dies auch mit ein paar aufgenähten (oder aufgemalten) Mustern (Zickzack) oder Perlenornamenten. Hierauf lässt sich sehr schön ein lederner Taillengürtel tragen. Je nach Belieben kann man nun hierunter entweder eine Strumpfhose tragen, sicherlich schick für jede Squaw, oder aber die zuvor präparierte Indianerhose.
  • Anzumerken sei noch, dass sich so gut wie alle gewählten Kleidungsstücke sehr gut zum Verzieren mit den bereits genannten Utensilien (Perlen, Farbe, etc.) eignen, um Fasching als Indianer auch stilecht zu gestalten. Das Stirnband, welches am besten aus Stoff gefertigt ist, sollte nun vorne mit zumindest einer, gerne auch mit mehreren einfarbigen oder bunten Federn beklebt (wahlweise auch bestickt) werden. Die Federn kann man entweder selber im Freien sammeln oder aber man greift auch hier auf das Kunstfederangebot der Karnevalsindustrie zurück.

Ebenso wichtig wie das Kostüm sind auch die passenden Accessoires

  • Beim stilechten Fasching als Indianer dürfen natürlich auch die Kriegsbemalung und der Schmuck nicht fehlen. Die Kriegsbemalung kann individuell je nach Farbgeschmack aufgetragen werden (beispielsweise die typischen drei Striche auf jeder Wange). Auch bei der Schmuckherstellung sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.
  • Es bietet sich beispielsweise an, im Freien nach Steinen Ausschau zu halten, in die mit etwas Geschick ein Loch gefräst werden kann. Je nach Geschmack kann man diese auch noch farbenfroh bemalen. Das Ganze kann nun auf ein Lederband (wahlweise auch auf ein geflochtenes Band) aufgefädelt werden. Ebenso hervorragend eignen sich hier Holzperlen oder Federn zur Schmuckherstellung. Auch mit einem weichen, gut zu bearbeitenden Holzstück lässt sich mit etwas Geschick ein schönes Schmuckstück schnitzen, was das Fasching als Indianer noch perfektioniert.
  • Wer mag, kann zur Vollendung des Indianerlooks nun auch noch im Fachhandel passende Accessoires wie Schild, Tomerhawk oder Totem erwerben. Grundsätzlich lässt sich auf jeden fall sagen, dass der Fantasie und Kreativität bei der Gestaltung eines Indianerkostüms keine Grenzen gesetzt sind, insbesondere was die Wahl der Muster und Farben angeht. Dies macht ein Fasching als Indianer besonders für Kinder so interessant. Und mal ehrlich, wer ist nicht so langsam der roten Nasen und Clownsperücken in der Karnevalszeit überdrüssig?