Zyklothymie

Die Zyklothymie entsteht ohne ersichtlichen Grund. Leichte depressive Phasen uns leichte Hochphasen wechseln sich ab.


Eine weitere Form der Depression ist eine Zyklothymie. Hier kann eine Depression beziehungsweise eine Stimmungsschwankung ohne einen einschneidenden Grund ausgelöst werden.

Was macht eine Zyklothymie aus?

Im Gegensatz zu einer Anpassungsstörung ist bei der Zyklothymie kein aktueller Lebensbezug erkennbar. Diese Art der Depression ist zwar auch vergleichbar mit einer bipolaren Störung, aber die Symptome sind nicht so ausgeprägt wie bei einer manisch-depressiven Erkrankung. Bei einer Zyklothymie ist der Befindlichkeitszustand des Betroffenen sehr instabil. Leichte Hochphasen werden von leicht depressiven Stimmungen abgelöst. Die Hochstimmung macht sich in hoher Kreativität bemerkbar, die sehr angenehm erscheint. Stimmungsschwankungen werden meist nur von den außen stehenden Personen erkannt. Zyklothymie wird häufig gar nicht erkannt und ist auch in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Jedoch kann sich aus dieser Erkrankung eine bipolare Störung entwickeln, dies ist bei etwa 15 bis 20 Prozent der Fall. Dabei werden die Phasen des Hochgefühls und der depressiven Stimmung immer ausgeprägter, bis letztendlich eine manisch-depressive Erkrankung festgestellt wird.